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Fische treiben tot im Wasser

Großenheidorn Fische treiben tot im Wasser

Tausende kleiner Fische besiedeln den Großenheidorngraben, einen Wasserzulauf zum Steinhuder Meer. Nahe der Straßenverbindung zwischen Großenheidorn und dem Strandviertel ist das Gedränge so dicht geworden, dass vielen von ihnen die Luft ausgegangen ist. Hunderte treiben tot an der Oberfläche.

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Tote Fische liegen im Großenheidorngraben.

Quelle: Sven Sokoll

Wunstorf. Bei der Naturschutzbehörde der Region war der Fall bis Mittwoch noch nicht bekannt, ein Mitarbeiter sollte sich zunächst vor Ort ein Bild machen. „Es könnte durchaus auch natürliche Ursachen haben“, sagte Regionssprecher Klaus Abelmann. Vor fünf Jahren hatte es Fische aus dem Steinhuder Meer auf der Suche nach wärmerem Wasser in einen anderen Graben gezogen, wo sie an einer Stelle mit hoher Faulschlamm- und damit niedriger Sauerstoffkonzentration dann verendet sind.

Der Großenheidorner Jim Engelmann, der die Leine-Zeitung auf das Fischsterben aufmerksam gemacht hatte, nahm an, dass es wahrscheinlich auf die Entschlammungsarbeiten der vergangenen Wochen im Steinhuder Meer zurückzuführen ist. Der Großenheidorngraben mündet direkt neben dem Polder in den See, zu dem der Schlamm durch eine Rohrleitung gepumpt wird. Möglich ist aber wohl auch, dass andere Störfaktoren die Fische zur Flucht aus dem Meer bewogen haben und sie sich deshalb auf die Suche nach einem geschützteren Revier gemacht haben.

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