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Hölty bekommt Schulbezirke

Bezirksregelung soll Einteilung vereinfachen Hölty bekommt Schulbezirke

Die Stadtverwaltung hat die angekündigten neuen Regeln vorgelegt, wie die Schüler künftig auf die Schulen im Stadtgebiet verteilt werden sollen.

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Die Schnatgänger auf dem Weg von der Achumer Wiese zum Haus des Ortsvorstehers. bus

Quelle: pr.

Wunstorf. Der Rat muss sie noch beschließen. Auslöser waren die Veränderungen im Schulzentrum Steinhude. Weil das dortige Gymnasium nach den Sommerferien zu einer Außenstelle des Hölty-Gymnasiums wird, sollen Schulbezirke für die künftig zwei Standorte eingerichtet werden. Der Außenstelle werden demnach bis zum zehnten Jahrgang die Schüler aus Steinhude, Großenheidorn und Hagenburg zugewiesen. Familien aus Klein Heidorn, Bokeloh, Idensen und Mesmerode können wählen, während der Rest des Stadtgebiets der Hauptstelle an der Hindenburgstraße zugeordnet wird. Die Außenstelle ist zunächst für drei Jahre geplant, es gibt aber die Option für eine Verlängerung.

Die Schulbezirksregelung soll den Vorteil bieten, dass jeder sich verlässlich auf einen Standort einrichten kann. Denn ohne Bezirke müsste die Schulleitung die Schüler so verteilen, dass sich überall gleichmäßig große Klassen ergeben. Bei den insgesamt 180 im vergangenen Jahr angemeldeten Gymnasiasten, so rechnet Hölty-Schulleiter Thomas van Gemmern in seiner Stellungnahme vor, hätte es ohne feste Zuordnung sechs Klassen mit im Schnitt 30 Schülern gegeben. Durch die getrennte Berechnung kommt man aber aktuell auf sieben entsprechend kleinere Klassen.

Die Schulbezirke sind auch von vielen Elternvertretungen unterstützt worden. An der Grundschule in Großenheidorn fielen sie allerdings durch, weil dadurch die freie Wahl der Eltern eingeschränkt wird.

Die Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude nimmt keine Haupt- oder Realschüler mehr auf, verblieben ist die Otto-Hahn-Schule in der Barne. Ihr werden deshalb jetzt auch die Schüler aus Hagenburg zugeordnet. Weil es im Landkreis Schaumburg keine Haupt- und Realschulen mehr gibt, gibt es für die Interessierten einen Anspruch, jenseits der Kreisgrenzen eine entsprechende Schule besuchen zu dürfen. Wie auch für das Gymnasium muss über Gastschulbeiträge noch verhandelt werden. sok

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