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Stadt Wunstorf Hol- und Bringzone kommt bei Eltern an
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Hol- und Bringzone kommt bei Eltern an
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00:21 26.10.2018
Die Stadt hat an der Oststadtschule eine Hol- und Bringzone eingerichtet. Mehdi Greku nutzt den Bereich, um seine Kinder Meryem (8) und Bilal (10) mit dem Auto abzuholen. Quelle: Christiane Wortmann
Wunstorf

Seit vier Wochen gibt es an der Oststadtschule eine Hol- und Bringzone. Diese soll die teilweise chaotische Verkehrssituation vor der Grundschule in der Wilhelmstraße entzerren (wir berichteten). Bei den Eltern kommt die Idee der Stadt, die Kinder 100 Meter entfernt an der Wilhelm-Busch-Straße abzusetzen, bereits gut an.

Vor der Oststadtschule scheint sich die Situation etwas zu entspannen. Quelle: Christiane Wortmann

 

Zu denen, die auf eine Haltemöglichkeit an der Schule angewiesen sind, gehört Mehdi Greku. Er holt seine Kinder Meryem (8) und Bilal (10) täglich dort ab. „Wir wohnen in der Barne, für die Kinder wäre der Weg zu weit“, begründete er das Abholen und Bringen mit dem Auto. Die Situation an der Schule hat sich seiner Meinung nach entspannt. Es sei aber gut, wenn es ein paar mehr dieser Halteplätze gebe, betonte er.

In der Hol- und Bringzone stehen vier Parkplätze zur Verfügung. Quelle: Christiane Wortmann

Für Schulleiterin Katrin Mudroch-Störmer ist aber eine Beurteilung, ob die Hol- und Bringzone vor ihrer Schule schon Erfolg zeige, noch nicht möglich: „Es ist noch zu früh dafür. Wir beobachten die Situation an der Schule erst einmal weiter.“ Auch seitens der Stadt geben sich die Verantwortlichen zurückhaltend. „Wir brauchen Erfahrungswerte, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und zu unterschiedlichen Jahreszeiten gesammelt werden. Ein Fazit ist erst in einem Jahr möglich“, teilte Stadtsprecher Alexander Stockum mit.

Die zweite Wunstorfer Hol- und Bringzone für die Stadtschule lässt darum auch noch auf sich warten. „Wir ermitteln noch, was dafür umgebaut werden muss und wie hoch die Kosten dafür sind. Die gesammelten Erfahrungen an der Oststadtschule sollen berücksichtigt werden“, betonte Stockum.

Ein Blick in die Nachbarschaft: Langenhagen erwägt derzeit drastischere Schritte. Weil sich zu viele Eltern von Engelbosteler Grundschülern als beratungsresistent erweisen, wird die Stadt ab Februar während der Hol- und Bringzeit eine Bannmeile um die Schule legen. Eltern, die das ignorieren, handeln verkehrswidrig. Die Stadt Lehrte geht gerade den gleichen Weg wie Wunstorf und bietet alternative Parkplätze in 100 Metern Entfernung an. Vor einer Rethener Grundschule könnte eine Einbahnstraßen-Regelung Abhilfe schaffen. In Altwarmbüchen hat die Gemeinde schlicht die Zone für absolutes Halteverbot erweitert.

Vor der Horster Grundschule in Garbsen heißt die Zone „Kiss and go“. Die Idee stammt von der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen. Der Versuch in Horst wurde ein Jahr lang ausgewertet und danach für erfolgreich befunden. „Wir haben jetzt keine gefährlichen Situationen mehr. Vorher war das grenzwertig“, sagt Schulleiterin Tanja Külich. Das Vorhaben stehe und falle mit der Bereitschaft der Eltern, die Kinder ein paar sichere Schritte zur Schule oder zum Auto zu Fuß zurücklegen zu lassen.

Von Christiane Wortmann

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