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Stadt Wunstorf Nach Brand: Konzept entsteht noch
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Nach Brand: Konzept entsteht noch
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00:47 23.04.2018
Nach dem Brand am Steinhuder Ratskellergelände behelfen sich die Gastronomen. Quelle: Sven Sokoll
Steinhude

 Nach dem verheerenden Brand von Gaststätten am Steinhuder Ratskellergelände hat sich noch nicht entschieden, wie es an der Stelle weitergehen wird. „Wir müssen noch viele Gespräche führen und können deshalb im Moment noch nichts sagen“, sagte der Eigentümer Adrian Seegers von der gleichnamigen Weberei. 

In der Nacht zum 26. Februar war der Brand in dem Bereich ausgebrochen, der während der Saison stark von Touristen besucht wird. Zwei Betriebe brannten ganz und ein Café teilweise aus. Die Polizei hatte die Ursache nicht eindeutig klären können, fand aber zumindest keine Hinweise für eine Brandstifung, die vielfach befürchtet worden war. Der Schaden wurde auf eine halbe Million Euro beziffert.

Vor dem Sturmvogel wird seit Karfreitag zumindest wieder ein Getränkewagen betrieben, daneben steht ein Grillstand. Das Eiscafé am Meer betreibt die Freifläche von dem Teil des Gebäudes aus, der nach dem Feuer nutzbar geblieben ist. Mit der verhüllten Brandruine im Hintergrund lässt sich entspannte Urlaubsatmosphäre damit aber nur bedingt herstellen – und Umsatz ist so auch nicht wie bisher zu machen.

So sah die Zeile direkt nach dem Brand am 26. Februar aus. Quelle: Sven Sokoll

Die Stadtverwaltung bestätigt, dass mit dem Eigentümer der Gesprächsfaden über die künftige Bebauung aufgenommen wurde. „Einen konkreten Plan gibt es aber noch nicht“, sagte auch Stadtsprecher Alexander Stockum. Die Stadt respektiere auch, dass nach dem Brand viele bürokratische Dinge zu erledigen sind. „Wir wollen deshalb auch keinen zeitlichen Druck ausüben. Wichtig ist, dass das städtebauliche Konzept am Ende stimmt.“ Sie wolle auch die Gastronomen dabei unterstützen, ihr Geschäft so weit möglich zu erhalten.

Das Feuer war in der Februarnacht gegen 3.30 Uhr von einer Anwohnerin entdeckt worden. Die Feuerwehr war mit 120 Helfern im Einsatz und hatte große Probleme mit dem Frost. Dieser ließ das Löschwasser gefrieren machte es zu einer gefährlichen Rutschbahn, bis der Baubetriebshof kam und streute. Außerdem hielt sich die Glut lange in der Dachkonstruktion mit Teerpappe, so dass die Steinhuder Wehr nach dem Einrücken noch einmal gegen 10 Uhr alarmiert wurden. 

Von Sven Sokoll

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