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Stadt Wunstorf Strand: Birken könnten ersetzt werden
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Strand: Birken könnten ersetzt werden
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11:39 21.06.2018
Der Ortsrat debattiert, ob die Birken in Großenheidorn Strand weichen sollen. Quelle: Sven Sokoll
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Großenheidorn

Nachdem die letzten Stürme sieben eigentlich gesunde Birken im Ortsteil Strand umgeworfen haben, überlegen Stadtverwaltung und Ortsrat Großenheidorn jetzt gemeinsam, wie sie mit den verbliebenen 105 Birken in der Siedlung umgehen wollen. In der Sitzung am Mittwoch hat der für die Grünanlagen zuständige Thomas Pietzsch über die möglichen Ansätze informiert.

Seinerzeit war die gesamte Wochenendsiedlung mit diesen Straßenbäumen ausgestattet worden, so dass sie heute alle älter als 50 Jahre und entsprechend groß sind. Bei den Herbststürmen waren vor allem der Schilfweg und die Strandallee von Schäden betroffen gewesen. Allerdings war damals die Besonderheit, dass die Böden sehr nass waren und noch Blätter an den Ästen hingen, die viel Angriffsfläche boten. Andererseits werden einzelne Bäume aber regelmäßig auch durch das Beparken der Grünstreifen oder nahe Fahrbahnen stärker belastet.

Pietzsch zeigte sich bereit, über einen Austausch von Bäumen nachzudenken. Wenn man das komplett tut, würde die Nachpflanzung allerdings viel kosten. „Wahrscheinlich sollten wir nur die Gefahrenpunkte entfernen und die Bäume nach und nach durch kleinere ersetzen.“ Dafür schlug er den Feldahorn oder die Schwedische Mehlbeere vor. Da die Verwaltung ein Baumkataster unterhält, sieht sie sich ohnehin alle Bäume in einen festen Turnus an.

Aus Gesprächen mit Anwohnern trug Manfred Wenzel (CDU) den Vorschlag weiter, die Birken zurückzuschneiden, doch das vertrage diese Art nicht, entgegnete Pietzsch. In der nächsten Sitzung will der Ortsrat sich entscheiden, welcher Weg gegangen wird.

Ab 2. Juli geht es in Klosterstraße weiter

Nach dem Wechsel der Baufirma und einer erneuten Zwangspause durch personelle Probleme soll am 2. Juli der Ausbau der Klosterstraße an der Zuwegung zur Schule fortgesetzt werden. Geplant ist, in dem Abschnitt dann auch den Bereich am Denkmal einzubeziehen. „Es ist aber nicht sicher, ob die Firma das auch während der Sommerferien schaffen wird“, sagte der Kontaktbeamte Hendrik Flohr.

Für die Bürgerinitiative zeigte Heinz-Herbert Kauke sich irritiert, dass von den Anwohnern jetzt schon weitere Vorausleistungen gefordert werden, obwohl die Stichstraße zur Schule getrennt abgerechnet wird. Flohr begründete das mit der Absicht, auch ans Denkmal zu gehen, das zur restlichen Straße gezählt wird.

Mit der ersten Baufirma, der die Stadt gekündigt hatte, liegt sie noch immer in rechtlichen Auseinandersetzungen. Deshalb ist weiterhin unklar, in welchem Umfang die Mehrkosten durch die wiederholte Ausschreibung auch an die Beitragszahler weitergegeben werden.

Von Sven Sokoll

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