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Stadt Wunstorf Ortsrat unterstützt Hahlbrocks Erweiterung
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Ortsrat unterstützt Hahlbrocks Erweiterung
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00:16 11.02.2018
Die Firma Hahlbrock aus Großenheidorn möchte erweitern. Quelle: Sven Sokoll
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Großenheidorn

 Der Ortsrat Großenheidorn unterstützt die Erweiterung, die das Unternehmen Hahlbrock am Wischhöfersweg plant. Einstimmig hat das Gremium am Mittwoch befürwortet, das entsprechende Bebauungsplanverfahren einzuleiten. 

„Uns fehlen vor allem Stellflächen“, berichtete Geschäftsführer Andreas Hahlbrock. Das Unternehmen baut vor allem Fahrzeuge mit Kunststoff aus. Früher waren es viele Einzelaufträge, doch mittlerweile wird Hahlbrock mit größeren Losen beauftragt und braucht deshalb mehr Platz, um die Fahrzeuge bis zur Auslieferung abzustellen.

Nach den Plänen soll das Betriebsgelände um rund 9000 Quadratmeter nach Westen erweitert werden. Dafür muss in dem Abschnitt der Wischhöfersweg weichen, der an der neuen Grundstücksgrenze lediglich durch einen landwirtschaftlichen Weg ersetzt wird.

Der öffentliche Teil der Straße endet dann mit einem Kreisel vor den Toren des Betriebs, wie Stadtplaner Peter Pfadenhauer erläuterte. Radweg und Werkszufahrt soll der Kreisel nicht stören. Auf der Erweiterungsfläche schließen sich dann in Richtung Süden Parkplätze für Mitarbeiter, ein Bürogebäude und besagte weitere Stellflächen an. Teile der Produktion sollen nicht auf den neuen Grundstücksteil verlagert werden.

„Wir freuen uns, dass die Firma so gut läuft, und sollten sie weiter fördern“, sagte Manfred Wenzel für die CDU. Er sprach sich aber dafür aus, den neuen landwirtschaftlichen Weg wieder mit einer Asphaltdecke zu versehen. Für die SPD forderte Elisabeth Stege, die notwendigen Ausgleichsflächen möglichst nah zu schaffen. In welchem Umfang sie notwendig werden, wird aber erst das weitere Verfahren zeigen. Dafür listete der Ortsrat auch noch eine Reihe weiterer Hinweise der Politiker auf.

Pfadenhauer betonte, dass derzeit nicht geplant ist, neben dem Unternehmen noch weitere landwirtschaftliche in gewerblichen Flächen umzuwandeln. Er betonte aber auch, dass eine solche Aussage keine Ewigkeitsgarantie haben kann.

Von Sven Sokoll

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