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Stadt Wunstorf Caren Marks besucht Wunstorfer Tafel
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Caren Marks besucht Wunstorfer Tafel
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00:16 04.11.2018
Der Vorsitzende Frank Löffler und Stellvertreterin Ursula Jungbluth (rechts) zeigen Caren Marks die Gemüseausgabe. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Die Arbeit der Wunstorfer Tafel ist dank der zahlreichen Kooperationen ein generationenübergreifendes Projekt geworden. Das hat Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, bei einem Besuch am Donnerstag an der Neustädter Straße gelobt. Die SPD-Politikerin betonte aber auch: „Ich lege großen Wert darauf, dass die Tafeln bei uns nur ein Zusatz zu unserem sozialen Netz sein sollen, während sie in den USA ja vielfach notwendig zum Überleben sind.“

Um diesen Zusatz anbieten zu können, kann das Team der Tafel jetzt vorerst mit freiem Rücken agieren. Nach dem Kauf des Hauses und vielen Investitionen, die Unterstützer ermöglicht haben, berichtete der Vorsitzende Frank Löffler: „Wir sind jetzt ein Stück weit abgesichert.“ Ein Kühlauto wird in diesem Jahr noch ersetzt, wieder mit Hilfe der Gelder aus den Lidl-Pfandbonspenden. Für die Begleitung der Mitarbeiter lobte Löfflers Stellvertreterin Ursula Jungbluth die Gründung einer Tafel-Akademie als einen großen Gewinn.

Derzeit bringen Privatleute bei der Tafel viele Äpfel und Nüsse vorbei. Der Versorgung mit Lebensmitteln hat vor zwei Jahren etwas Schwierigkeiten bereitet, dass Discounter zunehmend versuchten, Waren kurz vor Ende der Haltbarkeit mit Rabatten selbst noch zu verkaufen. „Wir konnten uns aber darauf einstellen“, sagte Löffler. Eine wichtige Hilfe ist bei auftretenden Hürden die enge Kooperation mit anderen Tafeln. So geben die meist recht gut versorgten Wunstorfer oft noch Waren an die Schaumburger Tafel ab.

Begeistert war die Bundestagsabgeordnete auch von der Idee des offenen Mittagstisches am Freitag, von dem Jungbluth sagte: „Sie ist voll aufgegangen.“ Marks will versuchen, dazu noch einmal zu Besuch zu kommen. Ihre Gastgeber berichteten allerdings, dass demnächst erst noch geklärt werden muss, ob die Ehrenamtlichen das weiter in der Form leisten können.

Von Sven Sokoll

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