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Stadt Wunstorf Raub am Kanal klärt sich nach zweiter Tat
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Raub am Kanal klärt sich nach zweiter Tat
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00:18 15.06.2018
Nach einem Raub am Hagenburger Kanal ist der mutmaßliche Täter gefasst worden. Quelle: Archiv
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Steinhude/Berenbostel

Mit etwas Glück hat die Polizei am Sonntagabend einen Räuber festnehmen können, der auf dem Rundwanderweg am Hagenburger Kanal ein Ehepaar angegriffen hatte. Der Haftrichter beim Amtsgericht Neustadt schickte den 25-Jährigen am Montagnachmittag dann in Untersuchungshaft, er hat in Deutschland keinen festen Wohnsitz.

Auf englisch hatte der Täter die beiden Mindener gegen 20.30 Uhr angesprochen und Geld gefordert. Mit einer Geste drohte er, den Spaziergängern die Kehle durchzuschneiden. Während der Ehemann die Flucht ergriff, stand seine Frau unter Schock und blieb deshalb stehen. Sie wurde erneut bedroht und der 25-Jährige entriss ihr die Handtasche. Weil diese um den Hals der Mindenerin hing, riss dabei ein Riemen. Kurz danach gelang es dem Opfer aber, die Tasche wieder an sich zu bringen. Der Räuber ergriff die Flucht. Daraufhin alarmierte das Ehepaar die Polizei von einer nahen Gaststätte aus.

Etwa eine Stunde später war Täter dann aber auch in Berenbostel an einer Körperverletzung beteiligt und konnte dort nach einer Fahndung festgenommen werden, weil Zeugen dort ein Teil eines Autokennzeichens nennen konnten. Weil dort auch der Wunstorfer Fall bekannt war und die Personenbeschreibung passte, sollten die Mindener ein Bild des Festgenommenen ansehen. Dabei konnten sie ihn identifizieren. Nach der Vernehmung mit Hilfe eines Dolmetschers am Montag folgte die Vorführung beim Amtsgericht. Nun sitzt der 25-Jährige in Sehnde in Untersuchungshaft.

Dorthin ist in einem anderen Fall am Montag auch ein Gleichaltriger nach einer Vorführung beim Amtsgericht gebracht worden. Bei einer Kontrolle in Wunstorf hatten Polizisten festgestellt, dass gegen ihn ein europäischer Haftbefehl aus Polen wegen Diebstählen vorlag. Ob er ausgeliefert wird, muss jetzt noch das Oberlandesgericht entscheiden.

Von Sven Sokoll

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