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Stadt Wunstorf SPD legt Konzept für Wohnbauförderung vor
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf SPD legt Konzept für Wohnbauförderung vor
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00:17 10.11.2018
Auf dem Gelände der ehemaligen Mühle Langhorst entsteht neuer hochpreisiger Wohnraum. Die SPD möchte hingegen den Bau bezahlbarer Wohnungen fördern. Quelle: Rita Nandy
Wunstorf

Die SPD will den Bau bezahlbarer Mietwohnungen in Wunstorf fördern. Dafür hat sie ein eigenes Konzept erarbeitet. Es soll bei der Klausurtagung der Mehrheitsgruppe des Rates (SPD, FDP und Grüne) am Wochenende diskutiert werden.

Das SPD-Konzept lehnt sich an die Vorschläge der Region Hannover an. Die sehen vor, dass Bauträger unterstützt werden und auch Kommunen eine Prämie erhalten. Diese Prämie beträgt für geschaffene Wohneinheiten im Mehrfamilienhaus ab drei Einheiten pro Wohnung 5500 Euro, schreibt der Sprecher der Wunstorfer SPD, Sören Thoms. Für Wohnraum im Ein- oder Zweifamilienhaus sind 1500 Euro von der Region vorgesehen. Wohnungen mit Mietpreisbindung durch Belegrechte sollen außerdem zusätzlich mit 3000 Euro prämiert werden.

Geld in eigenes Wohnbauförderungsprogramm stecken

„Das von der Region gezahlte Geld wollen wir in ein Wunstorfer Wohnbauförderprogramm stecken, damit mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht und sich der Wohnungsmarkt in Wunstorf dadurch mehr entspannt“, sagt der Vorsitzende der Wunstorfer SPD, Torben Klant. Zwar wird in der Auestadt in jüngster Zeit kräftig in neue Wohnungen investiert, allerdings eher in hochpreisige Objekte.

Die Erwartung, dass durch den Umzug in diese Neubauten günstiger Wohnraum frei werde, habe sich nicht erfüllt, meint Klant. Es fehle an Wohnungen, die sich Menschen mit niedrigerem oder mittlerem Einkommen leisten können. Förderung und Prämie der Region sollen Anreize schaffen, aber auch vor Ort müsse etwas getan werden.

Nach dem Konzept der SPD sollen Zuschüsse vom Land und der Region mit Geld von der Stadt aufgestockt werden. Dabei soll der Neubau kleiner Wohnungen mit ein bis zwei Zimmern, aber auch großer Wohnungen mit vier und mehr Zimmern in einem Auswahlverfahren bevorzugt werden.

Baukostenzuschuss für Wohnungen für Geringverdiener

Der Vorschlag der SPD: Bauherren, die Wohnungen für Mieter mit Berechtigungsschein erstellen, erhalten bei Wohnungen bis 50 Quadratmetern einen Baukostenzuschuss von 15.000 Euro, für größere 12.000 Euro. Die Nettokaltmiete soll dann für die ersten drei Jahre bei 5,60 Euro pro Quadratmeter liegen.

Für den Bau von Wohnungen für Geringverdiener ohne Berechtigungsschein soll es je nach Höhe des zukünftigen Mietpreises Zuschüsse in Höhe von 8000 und 10.000 Euro geben. Die Bindung für den geförderten Wohnraum soll gestaffelt zehn bis mindestens 20 Jahre gelten. „Wir wollen mit dem Konzept Wunstorf im Wohnungsbau deutlich voranbringen. Damit setzen wir eine unserer Kernforderungen um“, erläutert der Vorsitzende.

Von Rita Nandy

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