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08:00 10.11.2018
Pause auf dem Dorfplatz: Nico Wittenberg mag den zentralen Punkt im Ort, an dem sich die Bokeloher zum Plaudern und Feiern zusammenfinden. Quelle: Mirko Bartels
Bokeloh

Nico Wittenberg aus Bokeloh hat die Dorfjugend Butteramt mit ins Leben gerufen.

Unser Foto zeigt Sie an Ihrem Lieblingsplatz. Welcher ist das?

Mein Lieblingsplatz ist der Dorfplatz in Bokeloh. Hier treffen sich die Leute - sei es beim Flohmarkt oder beim Schützenfest. Auch beim Grillen unterm Maibaum oder bei Veranstaltungen der Feuerwehr ist immer etwas los. Hier kommen wir Bokeloher zusammen, feiern gemeinsam und genießen das Leben auf dem Dorf.

Wären Sie ein Fremdenführer in Ihrem Heimatort, was würden Sie Ihren Gästen zuerst zeigen?

Als Fremdenführer würde ich ihnen zuallererst die Dorfmitte zeigen. Hier spielt sich das meiste ab. Es gibt viele Läden, die Feuerwehr und den Dorfplatz. Danach würde ich unseren Kaliberg, von vielen liebevoll „Kalimandscharo“ genannt, zeigen. Er ist schließlich das Wahrzeichen, für das wir weit über die Wunstorfer Grenzen bekannt sind.

In welchem Verein oder welcher Institution engagieren Sie sich und warum?

Ich bin in der neu gegründeten Dorfjugend Butteramt aktiv. Ich habe sie mitgegründet und wurde zum Vorsitzenden gewählt. Mir war es wichtig, dass die Jugendlichen aus den Dörfern Idensen, Mesmerode und Bokeloh wieder zusammenfinden und gemeinsam etwas bewegen können.

Ich lebe gerne hier weil, …

... es auf dem Dorf einfach am schönsten ist. Alle kennen sich und sind herzlich zueinander. Im Dorf lebt es sich einfach gut.

Dennoch vermisse ich in meinem Dorf ...

....Zusammenhalt. Ich merke, dass dies im Dorf immer weiter abflacht. Das ist schade. Mir wäre es lieber, wenn beim einzigen Dorffest alle zusammenhalten würden. Immer mehr Leute beschweren sich über zu laute Musik und die Kanone beim Schützenfest. Dabei passiert das doch nur einmal im Jahr und ist die perfekte Gelegenheit, um zu zeigen, dass wir als Dorf zusammen auch richtig Spaß haben können.

Welches ist die schönste Erinnerung, die Sie mit Ihrem Heimatort verbinden?

Meine schönste Erinnerung ist die Zeit, in der wir in Bokeloh viele gemeinsame Feste hatten wie etwa das Kartoffelfest und das Erntefest. Dort ist man zusammengekommen und hat bei schöner Musik der Musikzüge und leckerem Essen Spaß gehabt. Man ist ins Gespräch gekommen und hat sich einfach heimisch gefühlt.

Wohin führte Sie Ihre jüngste Urlaubsreise, und worauf haben Sie sich bei Ihrer Rückkehr am meisten gefreut

Nach Berlin. Ich habe mich am meisten auf die Ruhe auf dem Land gefreut. Hier kann ich einfach alles mit dem Fahrrad erreichen. Jeder kennt jeden, und man ist einfach viel herzlicher zueinander. Darauf habe ich mich am meisten gefreut.

Von Nadine Kirst

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