Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Sicherheit steht obenan

Kaliwerk zieht positive Jahresbilanz Sicherheit steht obenan

Noch wirken die beiden tödlichen Unfälle aus dem Jahr 2012 im Kalibergwerk Sigmundshall nach. „Das Thema Arbeitssicherheit steht obenan“, sagte Werksleiter Burkhard Schulze in einem Pressegespräch über das vergangene Jahr, das ohne schwerwiegende Unfälle ablief.

Voriger Artikel
Politiker ebnen den Weg für Container
Nächster Artikel
Aha gewährt Container für alte Müllsäcke
Quelle: SN

Bokeloh. Allerdings nennt Schulze 13 meldepflichtige Unfälle. Das sind solche, in deren Folge Mitarbeiter länger als drei Tage krank geschrieben sind. Bei einigen der 13 Fälle seien Mitarbeiter schlichtweg umgeknickt. Auch solche Missgeschicke sollten vermieden werden. Und wie das gehen könnte, auch darüber machten sich die Mitarbeiter Gedanken.

 Ohnehin ist nach wie vor die Identifikation groß. „Das Werk sind wir“, so heißt seit Jahren die Aktion, bei der Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einreichen können. Wenn diese umgesetzt werden und dem Werk zu finanziellem Nutzen verhelfen, bekommen die Mitarbeiter unabhängig von der Höhe des Nutzens Prämien: „66 Prozent der Mitarbeiter haben sich im vergangenen Jahr daran beteiligt“, berichtete Schulze. 2,1 Vorschläge pro Mitarbeiter gab es, 650000 Euro Einsparung bedeutete dies letztlich für das Werk. Ein sehr gutes Ergebnis, kommentierte der Werksleiter.

 Um Einsparungen geht es im gesamten „K+S“-Konzern. Der Weltmarkt macht es nötig. So war auch das ganze Jahr 2014 davon geprägt. Alle Prozesse und Strukturen stellte der Konzern auf den Prüfstand. „Fit für die Zukunft“ heißt das bei „K+S“. So sei auch das Einsparungsziel, im Konzern 150 Millionen einzusparen, erreicht worden, verkündete der Kasseler Konzernvorstand seinen Mitarbeitern.

 Auch auf Sigmundshall in Bokeloh „haben wir kräftig in die Speichen gegriffen“, formulierte Schulze. Er empfinde es als positiv, dass ein gewaltiger Ruck durch die Belegschaft gegangen sei. Sowohl was den Konzern, wie auch das Werk Sigmundshall angeht, seien Produktion und Umsatz etwa auf dem Vorjahresniveau, erläuterte Werkssprecher Florian Schöne. Konkrete Zahlen gibt der Vorstand im März bekannt.

 Weiter geht auch die Vorbereitungsarbeit für eine mögliche Wiedereröffnung des Werkes Siegfried Giesen bei Hildesheim. Dort könnte es für die Kumpel von Sigmundshall Arbeitspektiven geben, wenn das Werk in Wunstorf in einigen Jahren die Salzförderung einstellt. Die Entscheidung soll 2016 fallen. Schulze verwies aber darauf, dass es auch nach dem Ende der Förderung einen „K+S“-Standort geben werde. Die Rekal-Produktion etwa liefe weiter.

Von Albert Tugendheim

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tauchen Sie ein in ca. 33° warme Natursole, angereichert mit Inhaltsstoffen aus vielen Gesteinsschichten. Fühlen Sie sich wohl, lassen Sie sich in diesem Energiemeer treiben, entspannen Sie und lassen Sie positiven Gedanken freien Raum. mehr