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Stadt Wunstorf Sprachförderung: Kommune will Informationen
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Sprachförderung: Kommune will Informationen
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00:19 08.06.2018
Die Sprachförderung soll in die Kindergärten verlegt werden. Quelle: Archiv
Samtgemeinde Sachsenhagen

Wie Kinder bei nachgewiesenem Bedarf künftig im Jahr vor der Einschulung in den Kindergärten sprachlich gefördert werden sollen, darüber herrscht innerhalb der Sachsenhäger Samtgemeindeverwaltung bislang noch völlige Unklarheit.

Niedersachsens Kultusminister Grant-Hendrik Tonne hatte auch gegen den Widerstand vieler Kommunen eine diesbezügliche Regelung zum 1. August angekündigt.

„Wir wissen bisher noch gar nichts“, meinte dazu Roland Reichert, der für den Kita-Bereich bei der Samtgemeinde Sachsenhagen verantwortlich zeichnet. Den Grund für die Verlagerung der Sprachförderung aus den Grundschulen in die Kindergärten sieht Reichert darin, die Grundschulen zu entlasten „und damit ein paar Lehrerstunden herauszuschinden“.

Was aber das weitere Procedere angeht, sieht sich die Samtgemeindeverwaltung bei den vorbereitenden Planungen eher vom Kultusministerium im Stich gelassen: „Die Aufgabe Sprachförderung ist bisher noch nicht konkretisiert worden“, sagte Reichert, der darauf hinwies, dass die Mitarbeiter in den Kindergärten dafür auch nicht ausgebildet seien. Ebenfalls noch nicht geklärt sei der Umfang der neuen Aufgaben. Vermutlich würden diese Stunden auch nicht dazu reichen, eigens neues Personal anzustellen, sondern das vorhandene Personal würde die neuen Aufgaben bei dem ohnehin schon hohen Einsatz auch noch leisten müssen.

Zuvor hatte sich Reichert in einem anderen Zusammenhang darüber geäußert, wie schwierig es überhaupt sei, Personal zu finden. Die Fluktuation steige, und qualifiziertes Personal sei schwer zu finden, so der Verwaltungsmitarbeiter. Die Zahl von 1100 Erzieherinnen, die in Niedersachsen fehlten, werde sich durch den Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge noch vergrößern, meinte Reichert. Personalengpässe könnten nur durch Mehrarbeit ausgeglichen werden. Notbetreuung und einzelne Schließungstage schloss er für die Zukunft nicht aus.

Von Jan Peter Wiborg

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