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Stadt Wunstorf Baugebiet: Reicht die Anbindung?
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Baugebiet: Reicht die Anbindung?
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00:23 23.04.2018
So sollen Wohnbebauung (orange), Straßen (gelb) und die Kita (lila) angeordnet werden. Quelle: Stadt Wunstorf
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Wunstorf

 Mit nur einigen Anmerkungen hat der Bauausschuss weiteren Planungen für die Bebauung der großen Brachfläche zwischen dem Plantagenweg und der König-Ludwig-Straße zugestimmt. Die Firma Helma aus Lehrte will dort etwa 90 Wohnheinheiten in Gebäuden mit bis zu vier Etagen entwickeln. Außerdem ist an der König-Ludwig-Straße auch eine Fläche für eine Kindertagesstätte vorgesehen.

Nach der Vorstellung begrüßte Nicolai Balzer (CDU), dass keine durchgängige Straße durch das Quartier entstehen soll, auch um den Plantagenweg nicht weiter zu belasten. Dafür hegt er aber Zweifel, dass die Anbindung nach Süden über die Graf-Ludolf-Straße so bleiben kann. Stadtplaner Peter Pfadenhauer will prüfen lassen,  ob dort nicht auch eine Schleife in den Boden gelassen werden kann, mit der wartende Autos die Fußgängerampel auf der viel befahrenen Kolenfelder Straße auf Rot schalten können, damit sie selbst sich dort einfädeln können. 

Die Helma-Vertreter wiesen aber auch darauf hin, dass nach dem bisherigen Bebauungsplan sogar acht Etagen gebaut werden dürfen, was aktuell niemand mehr will, aber etwa für die doppelte Zahl von künftigen Bewohnern gesorgt hätte.

Der Linke Rüdiger Hergt schlug vor, die Dächer als Satteldach auszuführen, und Wilhelm Bredthauer (SPD) regte an, die Häuser nicht einheitlich hoch zu machen, sondern zu variieren: „Das könnte gefälliger aussehen“, sagt er. Wie im Ortsrat wurde festgehalten, dass die Fläche für die Kindertagesstätte so im Bebauungsplan bezeichnet werden soll, dass sie bei Bedarf zum Beispiel auch für Seniorenangebote genutzt werden kann.

Eigentlich hatte der Ausschuss auch über die künftigen Verkehrsregelungen in Steinhude reden wollen, doch nachdem der Ortsrat sich am Mittwoch gegen eine Fußgängerzone entschieden hat, sah die Mehrheitsgruppe für sich noch Beratungsbedarf. Deshalb wurde das Thema auf die nächste Sitzung vertagt.

Mitgeteilt wurde auch, dass die Klimaschutzmanagerin Karina Lehmann die Stadtverwaltung Ende Juni verlassen wird. Sie wechselt nach eigenen Angaben auf eine unbefristete Stelle bei der Stadt Petershagen. Dort wird sie in der Stadtplanung tätig sein und kommt damit dem Schwerpunkt ihres Studiums wieder näher. Ihre bisherige Stelle wird neu ausgeschrieben.

Von Sven Sokoll

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