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Altes Gemälde soll wieder sichtbar werden

Steinhude / Kunst Altes Gemälde soll wieder sichtbar werden

Seit 2004 existiert das sechs mal drei Meter große Wandgemälde von Paul Smalian, das er 1960 direkt auf den Putz des Saals im ehemaligen Steinhuder Rathaus gemalt hatte, nur noch als Kopie auf Transparentpapier und als Postkartenmotiv.

Steinhude (roc). Smalians Sohn Karl Erich, Vorsitzender der Steinhuder Segler-Vereinigung, hat nun eine Idee, wie es wieder groß rauskommen könnte. Er will dem Unternehmen Lidl vorschlagen, dass das Bild auf eine Wand in dem geplanten Supermarkt übertragen wird.

Die Stadt Wunstorf hatte den hannoverschen Restaurator Peter Furmanek damit beauftragt, das Bild so zu sichern, dass es reproduzierbar bleibt. Furmanek hatte das Bild im Oktober 2004 mit Transparentpapier abgedeckt und die Konturen abgerädelt wie bei einem Schnittmuster, und zahlreiche Detailfotos gemacht. „Für jeden technisch versierten Maler dürfte es kein Problem sein, das Bild originalgetreu nachzumalen“, versicherte der Restaurator damals der „Leine-Zeitung“. Die Transparentpapier-Kopie liegt seitdem wohlverwahrt bei Klaus Fesche im Wunstorfer Stadtarchiv.

Dass Bilder mit Bezug zum Stadtteil in Supermärkten gut ankommen, hat Karl Erich Smalian in der Kernstadt beobachtet. Cord Kappe habe etliche Motive in seinem E-Neukauf an der Hindenburgstraße aufgehängt, und die fänden große Beachtung. Paul Smalians Bild ist eine Fischerszene.

Es zeigt die Steinhuder Wilhelm Büsselberg, genannt „Mussen Wittkopf“, der mit Dietrich Rusche, sein Spitzname war „Ruschenspeck“, am Netz zieht.

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