Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Die große weite Welt

Austauschschüler berichten aus den USA und Neuseeland Die große weite Welt

Acht ehemalige Schüler des Gymnasiums Steinhude absolvieren derzeit ein Austauschjahr – sieben in den USA und ein Mädchen in Neuseeland.

Voriger Artikel
Zwischen Wasser und Eis
Nächster Artikel
Fusion der Gymnasien erst ab 2016

Sophia Grießmann ist richtet einen Appell an die ehemaligen Mitschüler, es ihr gleich zu tun. 

Quelle: pr.

Steinhude. Dazu kommt Laura Battermann, die als zweite Schülerin des Gymnasiums in Folge mit dem Stipendium des Deutschen Bundestages als Teil des Parlamentarischen Partnerschaftsprogrammes (PPP) für einen einjährigen Aufenthalt in den USA ausgezeichnet worden ist. „Ein super Ergebnis“, freut sich der zuständige Leiter der Fachkonferenz Englisch des Gymnasiums Steinhude, Burkhard Jonczyk.

Schon früh würden die Lehrkräfte des Gymnasiums Eltern und Schüler auf die Möglichkeit hinweisen, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen.
Jonczyk räumt ein, dass der Auslandsaufenthalt „nicht ganz billig“ sei und von 12 000 Euro in den USA bis 20 000 Euro in Neuseeland kosten kann. Deshalb sei es für die Eltern wichtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, um möglichst mit „mehrjährigem Ansparen“ oder vielleicht „mit Unterstützung der Großeltern“ das Geld zu erwirtschaften.

Seine ehemaligen Schüler hat Jonczyk angeschrieben, damit sie ihre „alte“ Schule unterstützen, indem sie anderen Schülern ihre Erfahrungen zugute kommen lassen.
Seit Anfang August lebt  Alicia Kracht bei Gasteltern in Erie, Colorado. Sie besucht die Erie High School. Als Sportart hat sich Alicia für „Cross Country“ entschieden. Ein besonderer Höhepunkt ist für sie der Schulball: „Es ist wirklich so, wie es in amerikanischen Filmen gezeigt wird.“
In den Cabas Clan – eine Famile in Dearborn, Michigan – ist Emely Fitzenhagen integriert. Sie besucht die Dearborn High School. Ihr Lieblingsfach ist „Forensic Science“, Wissenschaft im juristischen Bereich. Dazu gehören das Analysieren von Fingerabdrücken und DNA.
Ins „normale, bewohnte Las Vegas“ in Nevada hat es Sophia Grießmann verschlagen. Ihre Gastfamilie beschreibt sie als „sehr religiös“. Die von ihr besuchte Centennial High School hat 3500 Schüler. Die Noten stehen im Internet, Schüler können sie jederzeit anschauen.
Die Menschen hält in den USA hält sie für freundlicher. Ihr Fazit: „Es ist im Prinzip völlig egal, wohin Du gehst, Hauptsache, Du gehst.“
Zurzeit lebt Isabel Utech in Arizona, in einem kleinen Ort namens Camp Verde. Isabel Utech freut sich darüber, dass die Schule nur eine Vier-Tage-Woche hat. Das Auslandsjahr hat sich für die „schon jetzt gelohnt“, und sie zitiert ihre Oma: Man wächst mit seinen Aufgaben.
Über seine Zeit in Ontario in Kalifornien bloggt Jannik Deseniß regelmäßig. Das Essen schmeckt ihm nicht nur in seiner Gastfamilie sehr gut – auch vom Fast Food ist er begeistert, vertilgt die größten Burger, die er bisher gesehen hat, unternimmt viel mit seinen Gastgeschwistern und hat Spaß am Football gefunden.
Aus Orlando in Florida meldet sich Jule Gebauer . Ihre große Schule – rund 3700 Schüler – bietet Extraprogramme wie Yoga, Fernsehproduktion und 3-D-Animation. In ihrer Nachbarschaft befindet sich ein Fitnessstudio, das Haus liegt praktisch auf einem Golfplatz. Es sei toll, die ganzen typischen amerikanischen Feste wie Thanksgiving oder Halloween mitzuerleben.
Aus Three Rivers in Michigan sendet  Mareike Lincke Grüße. Sie lebt dort mit ihrer Gastfamilie, einer Schwester und fünf Pferden. In der Schule hat sie Fächer wie Marketing und Language Arts. Das Ziel des Auslandsjahres habe sie erst einen Tag vor dem Abflug erfahren, berichtet sie. Aber es sei „unglaublich“. Die Familie sei „wie ihre eigene“.
In Kerikeri, einem kleinen Ort auf der Nordinsel Neuseelands, lebt  Marlene Stobbe derzeit bei ihrer Gastmutter und ihrer Gastschwester. Der Ort besteht aus einer Hauptstraße, ein paar Surfshops und Souvenirläden, schreibt sie. Von den 1500 Schülern der Highschool sind mehr als 70 Austauschschüler. Für sie werde ein Extraprogramm angeboten, das Beste seien die drei Surftrips und das Tauchen gewesen. Wer überlege, ein Jahr ins Ausland zu gehen, solle sich nicht zu schnell für die USA entscheiden.
Mit ihrem PPP-Stipendium hat es  Laura Battermann nach Albuquerque in New Mexiko verschlagen. Sie lebt bei ihrer Gastfamilie mit vier Gastgeschwistern. Sie unternimmt viel, besucht unter anderem Gottesdienste und sortiert Lebensmittel in einem Lager für Obdachlose. Den Schritt zu einem Auslandsjahr kann sie „definitiv empfehlen“. jpw

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tauchen Sie ein in ca. 33° warme Natursole, angereichert mit Inhaltsstoffen aus vielen Gesteinsschichten. Fühlen Sie sich wohl, lassen Sie sich in diesem Energiemeer treiben, entspannen Sie und lassen Sie positiven Gedanken freien Raum. mehr