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Diskussion um Scheitern des Fördervereins geht weiter

Steinhude / Derzeit kein Vorstand Diskussion um Scheitern des Fördervereins geht weiter

Die Mitglieder des Fördervereins Steinhuder Schulen sind für den nächsten Montag zu einer Versammlung eingeladen.

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Quelle: pr.

Von Albert Tugendheim

Steinhude. Es geht dabei darum, zu überlegen, ob und wie der Verein weiter bestehen kann. Derzeit ist der Verein ohne Vorstand. Der Verein hatte von Januar bis kurz vor den Sommerferien das Projekt „FörMi“ betrieben. Schüler des Schulzentrums wurden in einer ehemaligen Gaststätte mittags verpflegt.

Der frühere Vorsitzende Wolfgang Dietzel betont, er trage nicht allein die Schuld am Scheitern des Projektes. Vielmehr sei die Initiative von einigen aus dem Verein von vornherein schlechtgemacht worden. Die finanziellen Probleme des Vereins habe er auch nicht allein zu verantworten. Schließlich habe es noch einen stellvertretenden Vorsitzenden und eine Kassenwartin gegeben.

„Meine Frau und ich haben sehr viel Zeit, Liebe und auch Geld in das Projekt gesteckt. Wir sind geschockt, wie schnell dieses zerstört wurde“, so Dietzel. In den vergangenen Wochen stand der ehemalige Vorsitzende in der Kritik, sah sich zahlreichen Vorwürfen ausgesetzt. Die Fronten sind inzwischen so verhärtet, dass Vereinsmitglieder sich anwaltliche Hilfe geholt haben.

Dietzel sieht dagegen nach den Vorkommnissen seine Familie sehr belastet. Selbst seine Kinder seien Mobbing ausgesetzt.
Er sieht bei der Stadt einen Großteil der Verantwortung für das Ende von „FörMi“. Sie habe vom Verkauf des Alten Kruges gehört und kurzfristig Unterlagen über die Verwendung des städtischen Zuschusses eingefordert.

Dann habe sie am 23. Juli ein Schreiben geschickt, mit dem sie ankündigte, zwei Tage später die Küchengeräte abzuholen. Zudem habe sie den vereinbarten Zuschuss gesperrt. Stadtsprecher Alexander Stockum sagte dazu, die Stadt habe von finanziellen Problemen des Vereins gehört und habe die ihr gehörenden Geräte sichern müssen.
Den Vorwurf, dass Mietrückstände aufgelaufen seien, weist Dietzel zurück.

Die Besitzer des Alten Kruges haben seiner Darstellung nach regelmäßig 2000 Euro erhalten. Vereinbarungsgemäß sei aber eine Summe zurückgehalten worden für den Bau eines Kontrollschachtes.

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