Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Ein Notvorstand soll helfen

Steinhude / Förderverein Ein Notvorstand soll helfen

Die Mitglieder des Fördervereins Steinhuder Schulen, der Mittagessen für Schüler organisiert hatte, wollen ihren Verein nicht aufgeben.

Voriger Artikel
Entschlammt wird ab Herbst
Nächster Artikel
Mittagessen noch offen

Steinhude. Im Namen der Mitglieder beantragt Rechtsanwalt Oliver Laxner beim Amtsgericht einen Notvorstand, der dann zu einer Mitgliederversammlung einlädt. Das ist nötig, um dann wieder einen regulären Vorstand wählen zu können. Derzeit gibt es keinen. Auch bleibt dem Verein eine hohe Schuldensumme.

 Der Saal des Gemeindehauses Am Anger war am Montagabend rappelvoll. Während einer Informationsveranstaltung des in finanzielle Schieflage geratenen Vereins machte Anwalt Laxner klar, dass Eile geboten ist. Mitglieder des Vereins hatten sich an ihn gewandt, um sich beraten zu lassen. Er habe, so erläuterte der Anwalt, die Gläubiger nur beruhigen können, wenn ein schnelles Zeichen des Vereins komme. Es gehe nicht darum, sich auf einzelne Leute einzuschießen.

 Zuletzt hatte der ehemalige Vorsitzende Wolfgang Dietzel den Verein allein repräsentiert. Nach dem Ende des „FörMi“-Projektes (Mittagessen für die Schüler) war Dietzel am 26. Juli als Vorsitzender zurückgetreten und drei Tage später aus dem Verein ausgetreten.

 Laxner zitierte aus dem Aufhebungsvertrag, der zwischen dem Vorsitzenden und den Vermietern der ehemaligen Gaststätte „Alter Krug“ (Ort der Mensa) geschlossen worden war. Demnach sind noch zwei Monatsmieten offen. Zusam- men mit einer Vertragsstrafe beläuft sich diese Schuldensumme auf etwa 5300 Euro. Davon seien 500 Euro bezahlt.

 Laxner nannte weitere Zahlen, sagte aber auch, dass vieles bisher einfach nicht zu klären war, weil die Vereinsunterlagen nicht zur Verfügung standen. Deren Verbleib ist unklar. An Maklercourtage seien noch 2330,25 Euro offen, darin seien Anwalts- und Gerichtskosten enthalten. Stromkosten von 1322,70 Euro seien nicht bezahlt. Eine Firma, die T-Shirts lieferte, warte auf 389 Euro.

 Die Schulen, die eigentlich vom Förderverein unterstützt werden sollen, müssen anscheinend auch in die Bresche springen. Kosten für eine Fahrt bleiben offen, die Bezahlung eines Jahrbuches übernehme das Gymnasium.

 Trotz der schwierigen Lage signalisierten am Ende der Veranstaltung vier Mitglieder, einen künftigen Vorstand bilden zu wollen. Für den Notvorstand will Laxner dem Amtsgericht einen hannoverschen Anwalt vorschlagen, der auf Vereinsrecht spezialisiert ist. at

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Tauchen Sie ein in ca. 33° warme Natursole, angereichert mit Inhaltsstoffen aus vielen Gesteinsschichten. Fühlen Sie sich wohl, lassen Sie sich in diesem Energiemeer treiben, entspannen Sie und lassen Sie positiven Gedanken freien Raum. mehr