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Entschlammung kommt voran

Steinhuder Meer Entschlammung kommt voran

Die Entschlammung des Steinhuder Meeres hat seit dem Beginn Mitte November Fortschritte gemacht. Nach dem Start in Großenheidorn-Strand ist auch vor dem Steinhuder Ufer Schlamm aufgenommen und auf den Großenheidorner Polder gepumpt worden.

Seeprovinz (sok). „Versandete Bereiche wurden bisher noch ausgespart“, sagt Conrad Ludewig von der Domänenverwaltung des Landes, die den Auftrag erteilt hat. Mit dem Sand soll am Ende auf der Badeinsel der Strand aufgefüllt werden. Nach einer Weihnachtspause wird die niederländische Fachfirma Schilder ihre Aktivitäten dann auch noch an den Hagenburger Kanal verlagern. „So oft kommen wir dort ja nicht hin“, sagt Ludewig. „Deshalb hoffe ich noch, dass wir dort mehr machen können als eigentlich geplant.“

 Für den nächsten Winter richtet sich der Blick wieder zum Mardorfer Ufer, dann ist wohl der Bereich um die Moorhütten an der Reihe. Ob der Schlamm wieder in Großenheidorn gesammelt werden kann, ist noch offen. Eigentlich ist der Polder dort groß genug, um ihn mehrfach zu befüllen. Dafür muss der Schlamm aber zunächst trocknen, wobei er erheblich an Volumen verliert. „Dabei ist der eigentlich gewünschte hohe Wasserstand im Meer aber eher hinderlich“, bedauert Ludewig. Als Alternative stünde aber auch der Mardorfer Kolkdobben-Polder zur Verfügung. Die Suche nach weiteren Flächen läuft, aber bisher gibt es noch keine handfesten Ergebnisse.

 Unterdessen hat Ludewig den Termin des nächsten Steinhuder-Meer-Forums bekannt gegeben: Am Mittwoch, 4. März, 13 Uhr, ist das Großenheidorner Gasthaus Küker der Ort für die Zusammenkunft.

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