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„Festung ist das nächste, große Kapitel“

Steinhude / Wilhelmstein „Festung ist das nächste, große Kapitel“

Der Inselvogt des Wilhelmstein, Michael Zobel, ist zufrieden: Acht von neun Häusern auf dem Wilhelmstein präsentieren sich zum Saisonbeginn im neuen Glanz. 

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Das zweite Gästehaus ist gerade fertig gestellt - und bereits bis zum Saisonende an den Wochenenden ausgebucht.

Quelle: jpw

Steinhude (jpw).   Auch das zweite Gästehaus ist fertig gestellt. Die Stück-für-Stück-Sanierung der Häuser ist nahezu vollendet. Das Augenmerk der Fürstlichen Hofkammer in Bückeburg als Eigentümer richtet sich zunehmend auf die Arbeiten an der Festung. 

Im neuen, zweiten Gästehaus  fehlen nur noch einige kleine Details, wie Türschilder und Lampen, doch es ist bereits jetzt an den Wochenenden bis zum Saisonende im September ausgebucht: „Die Übernachtungen hier sind immer noch der absolute Renner“, freut sich Zobel. 

14 Betten hat der Wilhelmstein jetzt insgesamt zu bieten, fast schon ein Hotelbetrieb, der neben dem Inselladen und den anderen, täglichen Aufgaben auf der Insel mit betreut werden muss.

Seit acht Jahren ist Zobel auf der Insel und innerhalb dieser Zeitspanne sind die vorher zum Teil leer stehenden neun historischen Gebäude renoviert und/oder einem neuen Nutzungszweck zugeführt worden: Das Wohnhaus des Inselvogtes, die Restauration, das Tagungshaus, das Haus für den Naturpark, das Clubhaus, der Inselladen und die beiden Gästehäuser - dazu kommen die beiden Toilettenhäuschen und der Bootsschuppen.

Einiges zu tun gibt es noch im ehemaligen Stallgebäude auf der Nordseite des Eilandes, in dem die Inselvögte vergangener Zeiten eine Kuh, Hühner  und Ziegen gehalten haben. Eine Werkstatt ist in den alten Räumen bereits vollendet. Möglichst authentisch sollen im vorderen Teil die alten Stallungen erhalten bleiben und mit einer Ausstellung kombiniert werden. „Wir wollen über die Verpflegungssituation von vor 250 Jahren informieren“, erläutert der Inselvogt.

Die Festung selbst hat bereits ein neues Schieferdach bekommen, die alten Fenster sind aufgearbeitet. Als nächstes ist die Terrassenebene, das „Brustwehr“ an der Reihe. Während des laufenden Betriebs sollen später „viertelweise“ Steine ausgetauscht und Fugen erneuert werden. Zobel schätzt, dass die Arbeiten an der „Haupteinnahmequelle“ eine sechsstellige Summe und rund vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen werden: „Aber dann haben wir den Wilhelmstein, wo wir ihn hinhaben wollen.“

Kulturell läuft es für Zobel jetzt schon: Mehr als 20 Veranstaltungen und Aktionen, unter anderem „Krimi-Dinner“, die Ausstellung in den Glashäusern  (Tim Ullrichs) und in diesem Jahr Christoph Knoops „La Mer“, die „Hannover Harmonists“, sowie die Niedersächsischen Literaturtage, werden zu Gast auf dem Wilhelmstein sein. „Alles Veranstaltungen, die zu der Insel passen.“

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