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Früheres „Aus“ für Schulzentrum Steinhude

Steinhude / SPD und Grüne nehmen ihre ursprüngliche Aussage zurück Früheres „Aus“ für Schulzentrum Steinhude

Das „Aus“ für das Schulzentrum Steinhude kommt nun doch früher als erwartet. Während der Klausur von SPD und Grünen hat die Mehrheitsfraktion im Wunstorfer Stadtrat ihren Standpunkt gegenüber ursprünglichen Aussagen geändert.

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Quelle: Archiv

Steinhude (jpw). Hauptargument für den Meinungsumschwung soll nach SN-Informationen die Aussage von Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt gewesen sein, dass ein Betrieb der Schule bis 2025 – wie es SPD/Grüne sicherstellen wollten – nicht ohne beträchtliche Aufwendungen für die Sanierung möglich sei.
„Dass in das Schulzentrum noch Geld für eine Sanierung fließt, haben alle Fraktionen bereits ausgeschlossen“, sagte SPD-Fraktionssprecherin Kirsten Riedel. Sie sieht aber als Hauptgrund für die Entscheidung die Aussicht auf stark sinkende Schülerzahlen in Wunstorf. Dazu komme eine „IGS mit Sogwirkung“, das sei auch von den Eltern so gewollt gewesen.
SPD und Grüne wollen jetzt mit ihrer Mehrheit im Rat garantieren, dass alle Schüler, die zurzeit das Gymnasium besuchen, dort bis zum Ende der 10. Klasse beschult werden.
Auch für das Schuljahr 2013/14 und die Folgejahre sollten weiterhin Schüler aufgenommen werden. Diese könnten allerdings nicht automatisch davon ausgehen, die Sekundarstufe I komplett in Steinhude durchlaufen zu können. Geschlossen werden soll das Gymnasium „mittelfristig nach 2019“.
Gemeinsam mit der Landesschulbehörde soll die Verwaltung ein Konzept für einen „pädagogisch sinnvollen Übergang“ zusammen mit den beteiligten Schulen entwickeln. Dabei könnte auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, das Gymnasium Steinhude für einen noch festzulegenden Zeitraum als Außenstelle des Hölty-Gymnasiums zu führen. Für die Graf-Wilhelm-Schule wollen SPD und Grüne ein ähnliches Konzept entwickeln lassen.
Steinhudes Ortsbürgermeister Jürgen Engelmann (SPD) hat auf Anfrage bereits mitgeteilt, dass er dieser neuen Position seiner Partei als Ratsherr der Stadt Wunstorf nicht zustimmen wird.
Aufgrund neuer, von den Schulen vorgelegter Zahlen könnte es nach den Worten von Riedel doch sein, dass das Gymnasium Steinhude den naturwissenschaftlichen Fachraum bekommt.
„Wir plädieren dafür, die vorgesehenen 240 000 Euro im Haushalt zu belassen“, sagt Riedel. Der Schule soll die Entscheidung über die Notwendigkeit selbst überlassen bleiben.

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