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Fusion der Gymnasien erst ab 2016

Ausschuss verschiebt Außenstellen-Lösung Fusion der Gymnasien erst ab 2016

Nun steht es fest: Das Gymnasium Steinhude soll erst ab dem Schuljahr 2016/17 zur Außenstelle des Wunstorfer Hölty-Gymnasiums werden.

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Quelle: pr.

Steinhude. Das hat der Schulausschuss der Stadt Wunstorf in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit empfohlen.

Dagegen stimmten lediglich die Vertreterinnen der Eltern und Schüler Monika Bring-El Rasheid und Sonja Wiehe. Beide begrüßten zwar auch, dass die Schulen somit mehr Vorbereitungszeit bekommen, als bisher geplant. Grundsätzlich halten sie die Zusammenlegung jedoch für verfrüht.

Vor wiederum mehr als hundert Zuhörern im Hölty-Gymnasium nahm der Ausschuss auf Antrag der rot-grünen Mehrheitsgruppe auch noch einen Arbeitsauftrag an die Verwaltung mit auf: Für die beiden künftigen Standorte des Hölty-Gymnasiums sollen Schuleinzugsbezirke definiert werden, damit in der ersten Zeit die Raumkapazitäten gleichmäßig ausgeschöpft werden. Schließlich sinken die Schülerzahlen erst mit der Zeit, was dann zur mittelfristigen Schließung in Steinhude führen wird.

Wie bei der ersten Sitzung im Dezember hatten Politiker und Verwaltung zunächst zahlreiche Fragen zu beantworten. So wollten einige Zuhörer wissen, ob die vielen eintreffenden Flüchtlinge in die Schülerzah-lenprognosen einbezogen worden sind. „Dazu sind keine seriösen Prognosen möglich“, antwortete Referatsleiter Matthias Fischer. Auf die Frage, wie der Schülertransport für die Hagenburger organisiert werden soll, sagte Schulfachbereichsleiter Matthias Blume, dass Regiobus schon informiert sei. Die tatsächliche Planung soll aber erst nach den politischen Beschlüssen beginnen.

Derweil wurde aus dem Publikum wieder die Sorge laut, welche Folge die mittelfristige Schulschließung für Steinhude insgesamt haben wird, etwa für das Vereinsleben. Dazu äußerte Heinz-Gerhard Kück (CDU): „Der Erhalt der Sporthalle und des Platzes soll nicht angetastet werden, darüber gibt es keinen Dissens.“ Der Ausschussvorsitzende Harald Brandes (SPD) machte deutlich: „Wir verstehen die Sorgen um Steinhude, aber wir bitten um Verständnis dafür, dass wir hier nach einer Entscheidung suchen, die für die ganze Stadt richtig ist.“

Kück unterstrich zudem, die CDU habe schon bei der IGS- Gründung gesagt, dass das Schulzentrum Steinhude gefährdet sei. „Andere haben versucht, den Leuten darüber Sand in die Augen zu streuen“, stellte er fest.

Für die SPD betonte Ulrich Troschke: „Wenn wir bei der Gründung des Gymnasiums gewusst hätten, dass kurz danach Gesamtschulen wieder gegründet werden können, hätten wir es wohl von vornherein nur als Außenstelle eingerichtet.“ sok

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