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Gros der Segler geht um Ostern aufs Wasser

Steinhude Gros der Segler geht um Ostern aufs Wasser

Pünktlich zum Saisonbeginn am Tag des Frühlingsanfangs scheint die Sonne über dem Steinhuder Meer. „Aber es ist noch kalt, der Wind drückt auf das Ufer“, sagt Friedrich-Wilhelm Hartmann, der Geschäftsführer der Steinhuder Motorboot Betriebs GmbH.

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Die „Auswanderer“ sind startklar. Die Saison beginnt gemächlich am Steinhuder Meer.

Quelle: jpw

Steinhude (jpw).  So bleibt es noch ruhig vor den Strandterrassen. Einige Auswandererboote liegen bereits am Steg vertäut, fahrbereit in Richtung Insel Wilhelmstein. Die dazugehörigen Berufsschiffer haben offenbar Deckung im Windschatten eines Kiosks genommen. Kundschaft ist nicht zu sehen. Stattdessen lassen sich einige Spaziergänger lieber den Wind am Ufer um die Nase wehen.

Die „Willkommen“ liegt ebenfalls bereits am Steg und wird von innen und außen per Schrubber auf Hochglanz gebracht. Zusammen mit der „Schaumburg-Lippe“ beginnt zum Wochenende der Linien- und Pendelverkehr. Das dritte Schiff, die „Steinhude“, bekommt noch einen Anstrich und wird zu Ostern auf den See zurückkehren.

An den Vorbereitungsarbeiten „kann schon mal ein Winter dran hingehen“, meint Hartmann, der mit „frischem Elan“ in die Outdoor-Saison einsteigt.

Das Wetter ermöglicht einen gemächlichen Saisonbeginn. „Das Wasser ist noch eiskalt“, weiß Heiner Forstmann vom Schaumburg-Lippischen Seglerverein. Er hat vor einigen Wochen noch die Deutschen Eissegel-Meisterschaften auf dem Flachsee organisiert.

Forstmann berichtet, dass bereits jugendliche Regattasegler mit Sondergenehmigung auf dem Gewässer trainiert haben. Er rechnet damit, dass das Gros der Segelboote „um Ostern herum“ wieder auf das Steinhuder Meer kommt. „Das ist immer so, dass den Seglern bei 18 Grad einfällt, dass sie ja ihr Boot zu Wasser lassen müssten“, sagt Forstmann schmunzelnd. Die Werften hätten dann erst einmal Hochbetrieb. Forst-mann, der auch dem Sportausschuss der

Wettfahrtvereinigung angehört, wirft einen Blick auf den Regattakalender: „Ende März sind schon die ersten Wettfahrten angesetzt.“

„Zeitnah“ werden nach Auskunft von Matthias Kiel, dem Vorsitzenden des Yacht-Club von Hagenburg, seine Vereinsmitglieder ihre Boote ins Wasser bringen. Derzeit sei noch kein Boot auf dem Wasser. Wie Forstmann schätzt auch Kiel, dass das Gros der Boote um Ostern herum auf dem Wasser ist.

Eine Bojenkette zum Schutz des brütenden Seeadlerpärchens ist von der Regionsverwaltung um 240 Meter weiter seeeinwärts gelegt worden, weil das Vogelpaar für seinen neuen Horst eine etwa 150 Meter entfernt stehende Pappel gewählt hat. Die bisherige Bojenkette sei zu dicht am Horst der Adler gewesen, teilte Regionssprecher Klaus Abelmann mit. Schon eine kurze Störung könne die Tiere vertreiben. Deshalb dürfe die neue Bojenlinie nicht überfahren werden.

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