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Muss der Wasserstand jetzt künstlich sinken?

Steinhuder Meer Muss der Wasserstand jetzt künstlich sinken?

Grundsätzliches zum Thema Entschlammung, wie es der Staatssekretär aus dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, Friedrich-Otto Ripke, noch zu Beginn der ersten Steinhuder-Meer-Konferenz zu verkünden hatte, stand bei der Neuauflage nicht auf der Tagesordnung. Vom ebenfalls problematischen Thema „Wasserstand“ war überhaupt nicht die Rede.

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Wasserstand und Entschlammung – die zentralen Fragen sind seit Jahren am Steinhuder Meer ungelöst.

Quelle: jpw

Steinhude (jpw). Nur nachrichtlich referierte Conrad Ludewig aus dem „Steinhuder-Meer-Forum“. Dieses Forum zum „Informationsaustausch und zum Sammeln von Ideen“ (Ludewig) unter der Leitung des Niedersächsischen Domänenamtes ähnelt der früher bereits erfolglos aus dem institutionellen Leben geschiedenen Projektgruppe der Bezirksregierung.
Dort wurden Ideen diskutiert und beinahe umgesetzt, wie zum Beispiel die Erhöhung des Wasserstandes im Steinhuder Meer auf 38,20 Meter über Normalnull. Lange her.
Inzwischen liegt nach SN-Informationen ein Vorschlag auf dem Tisch des aktuellen Forums, den Wasserstand im Steinhuder-Meer gegenüber dem gültigen Betriebsplan nicht um 20 Zentimeter zu erhöhen, wie noch vor rund 20 Jahren vorgesehen. Das Wasser soll gegenüber dem gültigen Betriebsplan, der als Normalmaß 38,00 Meter NN vorschreibt, um zehn Zentimeter, auf 37.90 Meter NN abgesenkt werden.
Anders, so sagen Fachleute, sei dem Auslaufen des Steinhuder Meeres im Bereich des Hagenburger Moores nicht beizukommen.
Dort ist das Moor durch landwirtschaftliche Bearbeitung in den vergangenen Jahrzehnten um rund 60 Zentimeter abgesackt. Der Wall, den die Bezirksregierung „hinter“ dem Naturschutzgebiet ziehen lassen wollte, ist nur teilweise verwirklicht worden.
Beide Themen, Entschlammung und Wasserstand hängen für die Nutzer des Meeres eng zusammen. Und die Schaffung neuer Polderflächen, die Ludewig als Option aus dem „Forum“ ins Spiel brachte, wird seit Jahren ohne Erfolg versucht.

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