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Steinhude Neues Spielzeugmuseum mit „Triumphmarsch“ eröffnet
Aus der Region Region Hannover Steinhude Neues Spielzeugmuseum mit „Triumphmarsch“ eröffnet
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06:18 06.05.2012
Museumsleiterin Sandra Kilb erläutert die neu konzeptionierte Ausstellung.  Quelle: jpw
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Steinhude (jpw). Von einem „großen Tag für Steinhude“ schwärmte folgerichtig auch Steinhudes Orts-bürgermeister Jürgen Engelmann, er skizzierte, genau wie die beiden anderen Redner Dieter Thiele, der Vorsitzende des Förderkreises und Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt die Entstehungsgeschichte des Museums, von der Erst-Gründung in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts über das Museum im Scheunenviertel, das nun der Tourist-Info weichen musste – was einen Umzug in den zweistöckigen Spieker, aber unter der Leitung von Sandra Kilb auch eine Neukonzeption notwendig machte.

Kilb stellte, kurz das Museum vor, das im Erdgeschoss bürgerliche Puppenwelten und Blechspielzeuge aus den vergangenen 100 Jahren beherbergt. Daraus ergebe sich auch eine Sicht auf „Kinder und Kindheit“. sagte sie. Das ausgestellte Spielzeug sei früher für die meisten Kinder unerreichbar gewesen.

Die kulturelle Dimension des Themas solle der „lichter gestaltete“ zweite Stock vermitteln. Ausgesuchte Sammelfiguren, Plüschtiere, Baukästen und vieles mehr gibt einen Einblick in die Geschichte des Spielens. Die Museumsleiterin plant, in diesem Bereich Sonderausstellungen und auch den Inhalt von Vitrinen auch einmal zu tauschen.

Für die nähere Zukunft soll neben der „systematischen Erfassung der Sammlung“, eine Spiel- und Infostation das Museum für Kinder noch „anfasssbarer machen. Auch die Anschaffung eines Tisches, an dem alte Spiele gespielt werden können, ohne sie zu berühren, ist vorgesehen.

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