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Nicht am Konzept der Ökologischen Märkte rütteln

Steinhude / ÖSSM Nicht am Konzept der Ökologischen Märkte rütteln

Mit schönstem Sommerwetter im beginnenden Herbst ist die Saison der Ökologischen Märkte zu Ende gegangen. Auch im kommenden Jahr will Marktorganisator Karl-Heinz Garberding wieder fünf Märkte anbieten.

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Kann sich die Hände reiben: Karl-Heinz Garberding ist mit der Saison der Ökologischen Märkte zufrieden.

Quelle: jan

Steinhude (jan). „Geben Sie die Zettel ruhig weiter – und merken Sie die Termine für sich schon einmal vor!“ Von Stand zu Stand ist Karl-Heinz Garberding auf dem Markt im Steinhuder Scheunenviertel gegangen, um Zettel mit den Terminen für 2012 zu verteilen. Damit steht fest, dass auch im kommenden Jahr der erste Markt in Mardorf sein wird, ein Markt beim Hoffest der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) in Winzlar folgen soll und sich drei Märkte im Steinhuder Scheunenviertel anschließen werden. „Alle Märkte sind etabliert“, sagt Garberding, deshalb werde an dem Konzept nicht gerüttelt.

Ein Stamm von rund 50 Ausstellern gehöre zu diesen Märkten – von Lebensmittelanbietern über Baustoffe bis zu Pflanzen und Dekorationsgegenständen. Nicht jeder der Anbieter sei bei jedem Markt dabei, das Angebot wechsle also ständig. Der Sonntag als Markttag habe sich aber bewehrt, meint Garberding. „Dann sind nur wenige andere Märkte, so dass die Aussteller Zeit haben, zu uns zu kommen.“ Trotz des teilweise „durchwachsenen Wetters“ hätten die Marktbeschicker diese Saison als lohnend bezeichnet, die finanzielle Basis habe gestimmt. Das freut Garberding besonders, denn so kann er darauf vertrauen, dass die Termin-Zettel nicht im Altpapier landen und die Aussteller auch im kommenden Jahr den Markt zu einem lohnenden Erlebnis für alle Besucher machen.

Der ursprüngliche Ansatz sei es gewesen, die Akzeptanz in der Bevölkerung für ökologische Produkte zu vermehren. So kam Garberding, der die Winzlarer ÖSSM seit ihren Anfängen leitet, dazu, Marktorganisator zu werden. Der Aufwand, sagt er, sei erheblich und die Umsetzung nur durch Ehrenamt möglich. Wie die Leitung der ÖSSM, so ist auch die Rolle bei den Märkten für Garberding reines Ehrenamt.

Dass die Gespräche zwischen Produzenten und Käufern das Verständnis für ökologische Zusammenhänge ebenso fördern, wie auch die übrige Naturschutzarbeit der ÖSSM, das stelle er immer mehr fest, meint Garberding. Erst am Tag zuvor habe er am Rundweg um das Steinhuder Meer Rodungsarbeiten ansehen wollen. Für die Rodungsfahrzeuge sei dort ein Weg mitten in das Schutzgebiet entstanden. Von den vielen Besuchern, die unterwegs waren, sei aber keiner auf die Idee gekommen, den vorgegebenen Weg zu verlassen. In ihren Anfangsjahren habe die ÖSSM an solchen Stellen noch berechtigt darum gebangt, dass Tiere und Pflanzen recht rücksichtslos gestört würden.

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