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Nicht der Knaller

Steinhude / Festliches Wochenende Nicht der Knaller

Deutlich weniger Besucher als in vergangenen Jahren hat das Festliche Wochenende zu verzeichnen gehabt. Das Großfeuerwerk – parallel gezündet von der Steinhuder Promenade und vor Mardorf – fand trotzdem viel verdienten Beifall. Tagsüber blieb es am Sonnabend im Steinhuder Ortskern allerdings sehr ruhig.

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Rund 25000 Besucher wollten das Feuerwerk am Abend sehen.

Die gemischte Wetterlage sorgte bei Besuchern und Akteuren des 61. Festlichen Wochenendes für ebenso gemischte Gefühle. Auch am Abend zum Feuerwerk gab es nicht das Gedränge früherer Jahre. Optimistisch geschätzte 25 000 Besucher ließen sich aber trotz aller Widrigkeiten nicht abhalten und fanden sich im Ortskern und den Plätzen um die verschiedenen Bühnen herum am Abend ein. Das Feuerwerk lockte wie immer und kam gut an in der Verbindung mit klassischer Musik.

Willi Rehbock, Geschäftsführer der veranstaltenden Steinhuder Meer Tourismus Gesellschaft, gab sich nicht zerknirscht: „Wir sind ganz zufrieden“, sagte er und fügte an: „Eine lauschige Sommernacht wäre uns lieber gewesen.“
Während sich am Ufer die Besuchermassen an dem Feuerwerk erfreuten, sorgten auf dem Wasser Segler und die Personenschifffahrt für Unterhaltung. Mit liebevoll illuminierten Booten kreuzten sie vor der Promenade. Auch auf dem Wasser war weniger Bewegung als in anderen Jahren. Allerdings herrschte schließlich eher ungemütliches Wetter.

Rehbock sagte, dass im Aufsichtsrat der Tourismus Gesellschaft für das nächste Fest wieder über die Gestaltung gesprochen werde.

Wie gut kann Steinhude feiern? Dieser Frage gingen Künstler und Gäste nach, die sich zur Mallorca-Party am Freitag im Festzelt zusammenfanden. Bis vier Uhr morgens haben etwa 2000 Besucher mitgefeiert. Vom Bademeister und Ina Colada gut aufgewärmt steigerte sich die Laune bei den Autohändlern und Jürgen Milski, um bei Jürgen Drews den Höhepunkt zu erreichen. Der selbsternannte König von Mallorca hat bereits vor 15 Jahren das Publikum in Steinhude begeistert. Wenige Besucher zeigten sich am am Nachmittag: „Für uns nicht so schön“, meinte Collin Williams vom Bootsverleih Pier 82. „Heute werden wohl die meisten Boote am Steg bleiben.“ 

Für die Einsatzkräfte von Polizei und Johanniter-Unfallhilfe war das Festliche Wochenende ein ruhiges. „Aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse“, teilte Anja Schulze vom Wunstorfer Kommissariat mit. „Der Straßenverkehr verlief reibungslos.“ Timo Brüning, Leiter der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter, berichtete von zehn Versorgungen und drei Transporten in Krankenhäuser. „Nach dem vergangenen, sehr fordernden Jahr war dieses Fest wahrscheinlich das ruhigste seit Jahren“, sagte Brüning. 

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