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Noch herrscht Ruhe vor „belebendem Blick des Frühlings“

Steinhude / Saisonstart Noch herrscht Ruhe vor „belebendem Blick des Frühlings“

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick.“ Goethes Zeilen gehen in Steinhude derzeit vielleicht eben jenen durch den Kopf, die – kaum von dem Auftrieb des Eisfestes auf dem Steinhuder Meer erholt, sich jetzt als Wassrsportler, Segler oder Gastronomen auf die neue Saison vorbereiten.

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Mit der Ruhe auf den Brücken und an den Stegen wird es zum Saisonstart vorbei sein.

Quelle: jpw

Steinhude. Steinhude (jpw). Die Befreiung vom Eis hat bereits geklappt – nur der „holde Blick des Frühlings“ lässt noch ein wenig auf sich warten. Steinhude ist noch nachwinterlich grau in diesen Tagen, ein Ort, an den sich wenige Touristen und Spaziergänger verirren.

 Kaum Bewegung auf der Promenade. Nur der Bauhof der Stadt Wunstorf hat bereits auf den Steinhuder Grünflächen einige Blumen umgetopft, die Aufräumarbeiten verrichtet. In der Zentrale der Steinhuder Meer Tourismus GmbH an den Strandterrassen herrscht eine ruhige Arbeitsatmosphäre.

 Geschäftsführer Willi Rehbock hat noch nichts davon gehört, das von Donnerstag an zum Wochenende das Hoch „Gulliver“ mit Temperaturen knapp unter der 20-Grad-Marke dem Frühling den „holden, belebenden Blick“ verleihen soll: „Das wäre ja super“, sagt er voller Vorfreude auf die dann zu erwartenden Spaziergänger und Ausflügler.

 Eine geänderte Steinhuder-Meer-Verordnung macht es möglich: Nicht erst am 1. April, wie in den vergangenen Jahren, sondern bereits am 15. März, dürfen die Boote zu Wasser gelassen und ab dem 20. März auf dem Wasser auch bewegt werden, zu dem früheren Anfang für die Wassersportler und Berufssegler soll sich nun auch, wie bestellt, das passende Wetter gesellen. Wie in jedem Jahr wird an den Kränen und Slipanlagen rund um das Meer Hochbetrieb herrschen.

 „Wir sind vom 20. März an für Sie da“, verspricht die Internet-Seite der Steinhuder Personenschifffahrt, das heißt, dass am selben Tag auch wieder Boote am Wilhelmstein anlanden dürfen: „Wir werden am nächsten Sonntag mit dem Boot zum ersten Mal rüberfahren und dort den ersten Kaffee trinken“, sagt Harald Strüwe, einer der beiden Wirte der Wilhelmstein-Gastronomie „Die Insel“.

 Da das Eis unmittelbar nach dem Eisfest nicht mehr tragfähig war, gelte es noch, „einige Krümel auf der Insel wegzuräumen“. Mit einem „Soft Opening“ wollen die Wirte den ersten Gästen am 20. März unter anderem Kaffee und Kuchen anbieten. Ihre Kollegen auf dem Festland rund um das Steinhuder Meer werden das – vermutlich mit Erfolg – bereits am Wochenende „outdoor“ tun können.

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