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Pläne für die nächsten zehn Jahre

Steinhude / Saisonende Pläne für die nächsten zehn Jahre

Mit einem großem Besucherandrang ist die Saison der Ökologischen Märkte der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer zu Ende gegangen.

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 Fröhlich an der Apfelpresse zum Ende der Saison und mit Ausblick auf das nächste Jahr: Karl-Heinz Garberding.

Quelle: ade

Von Beate Ney-Janssen

Steinhude. Marktleiter Karl-Heinz Garberding hat ein positives Resümee gezogen. Die Stimmung ist gut beim letzten Markt in 2014. Das zeigen allein schon die Scherze, die sich Garberding und die übrigen Mitarbeiter der ÖSSM im Steinhuder Scheunenviertel zuwerfen. „Jetzt fangt doch endlich mal an, Saft zu pressen“, ruft Garberding und lacht dabei. Als ihm das nicht schnell genug geht, kurbelt er eben selbst an der Presse – mit entspanntem Gesicht und Vorfreude auf den frischen Apfelsaft.

Die kleine Aktion hat Wirkung gezeigt, denn schon haben sich Kinder um die Presse gesammelt, die gerne auch einmal kurbeln wollen. Immer noch beliebt ist die Aktion, auch wenn zu diesem frühherbstlichen Markt in Steinhude in jedem Jahr die Apfelpresse zum Einsatz kommt.

Kleine Aktionen rund um die Natur bietet die Schutzstation bei jedem der Märkte an und versäumt es auch nie, auf ihr umfangreiches Seminarangebot hinzuweisen. Rundherum stehen stets viele Stände, deren Beschicker die Kriterien für den ökologischen Markt erfüllt haben: Ausschließlich Produkte aus ökologischem Anbau, solche, die nach ökologischen Richtlinien gefertigt wurden, und solche, die fair gehandelt werden, bestehen vor dem kritischen Auge Garberdings.

Das, sagt er, habe mittlerweile dazu geführt, dass ein fester Stamm von Marktbeschickern seit Jahren immer wieder komme. Abwechslung sei dennoch garantiert, denn oft kämen auch neue Marktbeschicker dazu. Bei diesem Markt beispielsweise eine Frau aus Mardorf, die kunst- und fantasievoll gestrickte Socken und Mützen anbietet und auch jene Standbetreiberin, die Hautpflege-Produkte im Angebot hat.

Von allein organisiert der Markt sich selbstverständlich nicht – eine Menge Arbeit steckt darin, alle Anbieter zusammen zu bekommen, immer für den richtigen Mix zu sorgen und weitere tausend Kleinigkeiten zu beachten. Ein wenig stöhnt Garberding, wenn er daran denkt, dass diese Arbeit auch im kommenden Jahr auf ihn zukommt – und meint schmunzelnd, dass das wohl in den kommenden zehn Jahren nicht anders werde.

Nach dem mittlerweile etablierten Rhythmus mit fünf Märkten hat er das Programm für 2015 festgelegt. Der erste Markt wird in Mardorf am 3. Mai angeboten, danach folgt am 7. Juni der Markt mit Hoffest in der Schutzstation der ÖSSM in Winzlar, worauf dann noch drei Märkte im Steinhuder Scheunenviertel folgen werden: am 5. Juli, 2. August und 27. September.

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