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Protest gegen drohendes Aus

Steinhude Protest gegen drohendes Aus

Im Schulzentrum Steinhude formiert sich der Protest gegen das drohende Aus. Am Mittwochmittag haben Vertreter aus der Elternschaft, von Schülern und Lehrern auch über ein mögliches Bürgerbegehren gesprochen.

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Schülersprecher Jonas Gruber (rechts) spricht in der Runde, die den Protest gegen die Schulschließung vorbereitet.

Quelle: sok

Steinhude. Die Wunstorfer Stadtverwaltung hat dem Rat vorgeschlagen, wegen sinkender Schülerzahlen keine Schüler mehr in den übrig gebliebenen Realschulzweig der Graf-Wilhelm-Schule aufzunehmen und das Gymnasium zur Außenstelle des Hölty-Gymnasiums zu machen – und das befristet. Beides soll schon vom nächsten Schuljahr an gelten. „Dagegen müssen wir etwas unternehmen“, sagte Stefanie Desch, Elternratsvorsitzende der Realschule, und war sich darin mit den mehr als 30 Anwesenden einig.

 Geplant ist nun, massiv in die Öffentlichkeit zu gehen, vor allem mit einer großen Demonstration in der Wunstorfer Innenstadt am 10. Dezember, dem Tag der entscheidenden Ratssitzung. „Eine Demo hat aber nur Sinn, wenn der ganze Ort dahintersteht“, sagt die Elternsprecherin Susanne Köpers vom Gymnasium. Dazu sollen überraschende Aktionen kommen.

 Das Bürgerbegehren, bei dem nach ersten Schätzungen rund 3500 Unterschriften notwendig wären, könnte einen Bürgerentscheid auslösen – und der könnte ein anderes Ergebnis haben als der erwartete Ratsbeschluss. „Die Zahl müsste machbar sein“, schätzt Jonas Gruber, Schülersprecher vom Gymnasium.

 Eine wichtige Rolle bei den Protesten soll das Schulzentrum als erste Weltethos-Schule Deutschlands mit dem Besuch des Dalai Lama im vergangenen Jahr spielen. Der Ganden-Shedrub-Ling-Verein, der von Hilfsprojekten an der Schule profitiert hat, will nun seinerseits die Proteste mit 500 Euro unterstützen. „Dass ihr um das Schulzentrum kämpfen müsst, macht uns traurig“, schrieb der Gründer Geshe Yonten in einem Brief. Auch der örtliche Vorbereitungskreis des Besuchs stellt Geld zur Verfügung. sok

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