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Busse kriegen am Minikreisel die Kurve

Uetze Busse kriegen am Minikreisel die Kurve

Das von manchen befürchtete Chaos im Schulbusverkehr ist am Donnerstagmorgen an der Ecke Kaiser-/Marktstraße ausgeblieben. Die Busfahrer haben die Kurve gekriegt, indem sie über die flache Mittelinsel des neuen Minikreisels gefahren sind. Trotzdem scheint der Kreisel, nicht unproblematisch zu sein.

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Der Fahrer dieses Gelenkbusses steuert den Bus über die Mittelinsel, um von der Kaiser- auf die Marktstraße abbiegen zu können.

Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Uetze. "Es ist so geplant, dass die Linienbusse und der Schwerlastverkehr über die Mittelinsel fahren", sagt Achim Koch aus der Uetzer Bauverwaltung. Die Insel sei extra so gebaut worden, dass sie überfahrbahr ist. So sei gewährleistet, dass Busse, Lastzüge und landwirtschaftliche Gespanne den Kreisverkehr passieren könnten.

Allerdings gab es am Donnerstag kurz nach 7.30 Uhr eine problematische Situation. Als ein Busfahrer von der Kaiserstraße nach links auf die Marktstraße abbiegen wollte, kam ihm ein Lastwagen mit Anhänger entgegen. Damit der Busfahrer abbiegen konnte, musste der Lastwagenfahrer auf der Marktstraße ein Stück zurücksetzen. Zum Glück stand kein Auto hinter dem Lastzug.

"Eine solche Situation wäre wohl auch bei der normalen T-Kreuzung entstanden", vermutet Rathaussprecher Andreas Fitz. Nach der Straßenverkehrsordnung gelte die gegenseitige Rücksichtnahme.

Ein Audi-A6-Fahrer aus Dollbergen wollte nach eigenen Worten am Mittwochabend nach Aufhebung der Straßensperrung auf der Kaiserstraße wenden, indem er einmal um die Mittelinsel herumfahren wollte. "Das ging nicht. Ich musste einmal zurücksetzen, um rumzukommen", berichtet der Dollberger.

Der Minikreisel dient der Schulwegsicherung. Er sei gebaut worden, um auf allen drei Zufahrten zu bisherigen T-Kreuzung Zebrastreifen anlegen zu können, erläutert Koch.

Ebenfalls aus Gründen der Schulwegsicherung wurden auf der Marktstraße in Höhe der Einmündung der Straße Marktplatz Mittelinseln gebaut. Laut Koch können jetzt dort Schüler, die über die Hünenburgstraße und die Straße Marktplatz das Schulzentrum ansteuern, sicher die Fahrbahn queren.

Für Diskussionsstoff hatte auch die Aufhebung des Zwei-Richtungs-Radwegs auf der Ostseite der Marktstraße gesorgt. "Der musste auf jeden Fall aufgegeben werden", stellt Koch klar. Nach der Straßenverkehrsordnung dürften Radwege grundsätzlich nur noch in eine Richtung befahrbar sein. Daher müssten sich jetzt Auto- und Radfahrer die Fahrbahn teilen. Für Radler sind mit unterbrochenen weißen Linien Schutzstreifen angelegt worden. "Da darf nicht geparkt werden", betont Koch.

Ein neuer Parkstreifen ist auf der Westseite der Marktstraße höhengleich mit dem dortigen neuen Gehweg gebaut worden. "Die Parkplätze, die vor dem Rathaus vorhanden waren,  sind wieder auf der Fahrbahn markiert worden und sind so erhalten geblieben", sagt Koch.

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Von Redakteur Friedrich-Wilhelm Schiller

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