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Uetze Schulverbindungsweg wird nicht ausgebaut
Aus der Region Region Hannover Uetze Schulverbindungsweg wird nicht ausgebaut
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11:46 13.02.2019
Auf dem Schulverbindungsweg muss bei Begegnungsverkehr mindestens ein Fahrer auf den Seitenstreifen ausweichen. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dedenhausen

Parteiübergreifend fordern Politiker aus Dedenhausen und Eltze den Ausbau des Schulverbindungswegs zwischen Dedenhausen und Eltze. Doch daraus wird nichts. In der jüngsten Sitzung des Dedenhausener Ortsrats hat Ortsratsbetreuerin Mailin Weiser berichtet, dass die Gemeindeverwaltung den Vorschlag nicht weiter verfolgen will.

Dafür nannte sie mehrere Gründe: Ein Ausbau würde rund eine Million Euro kosten. Die Gemeinde müsste Grunderwerb tätigen. Auf der Südseite des Weges liege eine Gasleitung in der Erde, die nicht überbaut werden dürfe. Ein weiteres Gegenargument: Landwirte, die Flächen an dem Wirtschaftsweg besitzen, müssten Ausbaubeiträge bezahlen.

Politiker sehen Gefahr für die Grundschulkinder

Die Politiker hatten die Forderung nach einem Ausbau des Schulverbindungswegs damit begründet, dass über die schmale Fahrbahn landwirtschaftlicher Verkehr rolle und Busse fahren. Pendler aus Eltze nutzten den Weg, um schnell zum Bahnhof in Dedenhausen zu gelangen. Im Begegnungsverkehr müssten die Fahrzeuge auf die unbefestigten Seitenstreifen ausweichen. Die Kommune müsse die Randstreifen ständig ausbessern, was Kosten verursache. Auf der schmalen Fahrbahn seinen Grundschüler gefährdet, die mit dem Rad zur Schule in Eltze führen.

Ebenfalls aus Kostengründen weist die Verwaltung den Vorschlag des Ortsrats Dedenhausen zurück, östlich der nach Wehnsen führenden Kreisstraße 145 eine neue Straße vom Schulverbindungsweg zum Dedenhausener Bahnhof zu bauen. Auch dort müsste die Gemeinde Flächen erwerben. Von dem vorgeschlagenen Zubringer zum Bahnhof hatte sich der Ortsrat eine Verkehrsentlastung im Ort versprochen.

Kein Tempo-30-Limit in der Ortschaft

Abgeblitzt ist der Ortsrat auch mit der Forderung, die Tempo-30-Zone östlich der früheren Molkerei zusätzlich mit einer 30 auf der Fahrbahn der Straße Zum Bahnhof kenntlich zu machen. „Damit Autofahrer die Tempo-30-Zone zur Kenntnis nehmen. Sie nehmen oft die Schilder nicht wahr“, sagt Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter. Gegen den Vorschlag des Ortsrats spricht laut Weiser, dass sich dort keine Unfälle ereignen.

Die Straße Zum Bahnhof endet im Osten vor dem Gelände der Firma Remondis. Der Ortsrat wünscht, dass die Kommune auch dort Tempo-30-Schilder aufstellt. Die Verwaltung lehnt das mit dem Hinweis ab, dass dort die Straße als Sackgasse endet. Hutschenreuter lässt dieses Argument nicht gelten: Einige Autofahrer führen von der Kreisstraße 145 zunächst über die Privatstraße der Firma Remondis und dann am dortigen Secondhandshop vorbei zur Straße Zum Bahnhof.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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