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Uetze Nadine fährt 200 Kilometer zum Barnyard Hoedown
Aus der Region Region Hannover Uetze Nadine fährt 200 Kilometer zum Barnyard Hoedown
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00:34 25.04.2018
The Barnstompers aus den Niederlanden sorgen beim Barnyard Hoedown im Gasthaus Höbbel für Stimmung. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Dollbergen

 Das Gasthaus Höbbel war am Wochenende Treffpunkt für weite Teile der deutschen Country- und Rockabilly-Szene. Die mehr als 150 Besucher des dortigen Barnyard Hoedown – frei übersetzt:  Scheunenschwof – hatten lange Anfahrten in Kauf genommen. Sie kamen aus Bonn im Westen bis Berlin im Osten und Schleswig-Holstein im Norden. „Unsere Szene ist sehr mobil, wenn sie gute Bands hören will“, erzählte der Uetzer Danny Schlimme, der das Konzert mit Heidi Neubauer aus Bielefeld organisiert hatte.

Sie hatten The Barnstompers und Mieschief aus den Niederlanden sowie Charlie Thompson aus Großbritannien engagiert. The Barnstompers spielten Western-Musik, Swing und Rock’n’Roll. Rockabilly ist das Markenzeichen des Trios Mischief. Charlie Thompson gab Rock’n’Roll und Country-Music zum Besten.

„Ich bin 200 Kilometer für diese tolle Veranstaltung gefahren“, berichtete Nadine aus der Nähe von Gütersloh, die ihren Nachnamen nicht preisgeben wollte. Schlimme veranstalte immer gute Konzerte. In der Szene kenne jeder jeden. „Wir sind wie eine Familie“, sagt die Westfalin. „Um alte Bekannte und Freunde zu treffen“, war Heiko Semann aus Uetersen bei Pinneberg angereist. Natürlich sei er auch wegen der Musik gekommen, die ein Lebensgefühl von Freiheit ausdrücke.

Schlimme, der auch schon Konzerte in Burgdorf und andernorts ausgerichtet hatte, hatte diesmal das Gasthaus Höbbel wegen des „kleinen, gemütlichen Saals“ gewählt. Zu dem Saal passe gut die Musik der Fünfzigerjahre. Passend zur Musik hatten sich die Besucher im damaligen Stil gekleidet und frisiert. Einige waren mit alten amerikanischen Schlitten vorgefahren. So stand auf der Alten Dorfstraße direkt vor dem Gasthaus aus Chevrolet.

Auch der Gastwirt Holger Höbbel lobte Schlimme: „Er hat schön was auf die Beine gestellt.“

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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