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Uetze Schwimmer erobern Becken im Freibad
Aus der Region Region Hannover Uetze Schwimmer erobern Becken im Freibad
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00:36 14.06.2018
Mit dem berühmten Schnitt geben Vorstand Manfred Eberl (von links), Vorstandsvorsitzender Rainer Lindenberg und Bürgermeister Werner Backeberg das Schwimmerbecken frei. Quelle: privat
Hänigsen

Seit Sonntag springen die Hänigser und ihre Gäste wieder ins Schwimmerbecken – nach der feierlichen Eröffnung. Diese indes nutzte Vorstandsvorsitzender Rainer Lindenberg, um noch einmal die Dimension der Arbeit anhand nackter Zahlen zu erläutern. So mussten Fachleute insgesamt 150 Quadratmeter Fliesen und Putz entfernen, 500 Quadratmeter Putz abbrechen, 500 Quadratmeter Estrichflächen und 1500 Quadratmeter Folien verlegen. Dabei produzierten sie seinen Angaben zufolge 50 Tonnen Abbruchmaterial, 30 Tonnen belasteter Beton mussten anschließend in Sachsen verbrannt werden.

Bei all diesen Zahlen betonte der Vorstandsvorsitzende eine ganz besonders: „Wir haben 270.000 Euro netto ausgegeben. Das ist ziemlich auf Planniveau“, sagte Lindenberg am Sonntag, nachdem er zum symbolischen Startschuss neben Bürgermeister Werner Backeberg und Gemeinderätin Ursula Tesch auch Vertreter der Leader-Region, darunter Gudrun Viehweg, begrüßen konnte. Von diesem EU-Projekt profitiere das Freibad mit einem Zuschuss, sagte Lindenberg und fügte hinzu, dass die Akteure dafür allerdings mehr als einen Zettel ausfüllen mussten: „Quasi als Nebentätigkeit wurden fünf Leitz-Ordner prall mit Dokumentationen gefüllt.“

Der Hänigser verschwieg nicht, dass Überraschungen, nicht alle willkommen, den Umbau geprägt hätten: Dazu zählte er unter anderem das fehlende Angebot beim Betonbau, Frost und Eisschollen bis in den April hinein, ungeahnte lose Estrichflächen, spröder Beton oder den Ausfall einer Hochleistungspumpe. „Die hundert kleineren Überraschungen lasse ich jetzt mal weg“, sagte Lindenberg und lobte zugleich alle Beteiligten für ihre Arbeit.

Das Lob gab Backeberg zurück. Er würdigte das Engagement der Freibadgenossen und gratulierte dem Vorstand zur Erfolgsgeschichte, gerade mit Blick auf die geglückte Sanierung und die vielfältigen Veranstaltungen. Ein besonderes Log ging an den Vorstand für den Badbetrieb, Manfred Eberl, der die Sanierung maßgeblich geleitet hatte. Er wie auch Backeberg und Lindenberg zerschnitten letztlich das symbolische Band und gaben damit das Startsignal für das Eröffnungsspringen vom Zehn-Meter-Turm durch die Hänigser Springergruppe.

Mehr als 400 Besucher verfolgten das Spektakel, der eine oder andere bekam dabei auch eine ungewollte Dusche ab. Für den richtigen Ton am Beckenrand sorgt die Band Movin’ Brass mit Bläsern, Saxophonisten, Trommlern und Sängern. „Wir werden sie sicherlich wieder zu einem unserer Events einladen“, sagte Lindenberg angesichts des unterhaltsamen und professionellen Auftritts.

Von Antje Bismark

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