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Uetze Glasfasernetz wird in drei Etappen gebaut
Aus der Region Region Hannover Uetze Glasfasernetz wird in drei Etappen gebaut
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14:47 24.10.2018
Ein Monteur verlegt an der Beerbuschstraße neben dem orangenen Glasfaserkabel Rohre für die Nahwärmeversorgung. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Schwüblingsen

Die Haushalte, die in Schwüblingsen Interesse an einem Highspeed-Internet haben, können dieses auch bekommen. Allerdings nicht alle sofort, sondern in drei Etappen. Das hat Ortsbürgermeister Eike Dralle in der Ortsratssitzung am Dienstagabend berichtet.

Derzeit lässt die Energie-Genossenschaft Schwüblingsen (ESG) die Rohre für ihr Nahwärmenetz im Dorf verlegen. Die Hänigser Firma FNOH-DSL Südheide nutzt den Bau des Fernwärmenetzes, um in den ausgehobenen Gräben gleich Glasfaserkabel für Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu zehn Gigabit pro Sekunde zu installieren.

Seit den Anfängen der ESG gebe es Überlegungen, gleich mit dem Nahwärmenetz auch ein Glasfasernetz zu bauen, sagte Dralle. „Zunächst hieß es: Einen Glasfaseranschluss bekommt nur, wer Nahwärme abnimmt“, erinnerte sich Dralle. Zu den anderen Häusern könne kein Glasfaserkabel verlegt werden. „Das gilt nur noch für den ersten Bauabschnitt“, stellt der Ortsbürgermeister klar. In einer zweiten Phase könnten die Häuser, die an den Nahwärmetrassen liegen, superschnelles Internet bekommen. Die Haushalte, vor deren Haustür kein Rohr für die Wärmeversorgung vorbeiführt, könnten erst im dritten Bauabschnitt an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Interessenten für den dritten Bauabschnitt können sich beim Ortsbürgermeister oder direkt bei der Hänigser Firma melden.

Dass Schwüblingsen ein Glasfasernetz bekommt, sei im Wesentlichen das Verdienst des Landwirts Holger Hennies, berichtete der EGS-Vorstandsvorsitzende Jan Brennecke. Als der Energieversorger Avacon über Hennies’ Acker eine neue 20-Kilovolt-Leitung legen wollte, habe Hennies sich dafür eingesetzt, dass FNOH-DSL Südheide ein Leerrohr der Avacon vom Umspannwerk Oelerse nach Schwüblingsen zu günstigen Konditionen nutzen darf.

Nach den Worten des FNOH-Geschäftsführers Marc Blechschmidt ist seit rund 14 Tagen die Glasfaserleitung vom Umspannwerk Oelerse zum Festnetz in Schwüblingsen in Betrieb. Sie stabilisiere bereits die Internetverbindungen in Schwüblingsen. Die bisherige Richtfunkverbindung zwischen Hänigsen und dem Schwüblingser Festnetz war laut Blechschmidt technisch an ihre Grenzen gelangt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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