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Uetze Etatdefizit schrumpft auf 780 000 Euro 
Aus der Region Region Hannover Uetze Etatdefizit schrumpft auf 780 000 Euro 
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09:03 16.03.2018
Die Uetzer Gemeindeverwaltung hat 2017 erhebliche Mehreinnahmen erzielt. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

 Trotz erheblicher Einnahmeverbesserungen ist es der Gemeinde Uetze nicht gelungen, das Loch im Haushalt 2017 komplett zu stopfen. Nach dem vorläufigen Rechnungsergebnis für die Kernverwaltung bleibt eine Finanzierungslücke von 780.000 Euro zwischen den Aufwendungen und den Erträgen. Im Haushaltsplan war noch ein Minus von 6,45 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Für die Ergebnisverbesserung nennt Dirk Lechenmayer, Leiter des Teams Finanzen, in erster Linie zwei Gründe. Der Erste: Die Steuern, besonders die Gewerbesteuern, sprudelten weitaus kräftiger als veranschlagt. An Steuern und ähnlichen Abgaben nahm die Gemeinde im vorigen Jahr 18,4 Millionen Euro ein – rund zwei Millionen Euro mehr als geplant.

Die zweite wesentliche Verbesserung resultiert aus der Überweisung einer sogenannten  Bedarfszuweisung in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Eine solchen Sonderzuschuss gewährt das Land Niedersachsen nur Kommunen mit besonders großen finanziellen Problemen – Uetze gehört zu diesem Kreis. Das Innenministerium hatte einen Betrag von 3,7 Millionen Euro in Aussicht gestellt, wenn es dem Rat gelingt, den Gemeindeetat bis 2020 dauerhaft um 400.000 Euro zu entlasten. Das Ministerium hat jedoch nicht alle Punkte des vom Rat beschlossenen Konsolidierungskonzepts als nachhaltige Etatverbesserung anerkannt. Daher hat es bisher nur einen Teilbetrag überwiesen. Es gibt dem Rat aber Gelegenheit, das Konsoldierungskonzept bis Ende Juni nachzubessern.

Darüber hinaus hat die Gemeinde selbst fast 500.000 Euro mehr an  sogenannten außerordentlichen Erträgen erzielt als im Haushaltsplan ausgewiesen. Vor allem deshalb, weil sie laut Gemeindesprecher Andreas Fitz wider Erwarten Pensionsrückstellungen auflösen konnte.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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