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Uetze Carolin Voltmer ist soziales Talent Nr. 1
Aus der Region Region Hannover Uetze Carolin Voltmer ist soziales Talent Nr. 1
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00:18 09.02.2019
Soziale Talente: Lena Patzer (20, MTV Eltze), Carolin Voltmer (20, TSV Fiesen Hänigsen), Kevin Struß (20, Handicap Kickers Hannover) und Nicolas Kanngießer (19, VfL Uetze) wurden am Dienstag von der Sport-Region ausgezeichnet. Quelle: Samantha Franson
Hänigsen

Ein Leben ohne Handball und die TSV Friesen-Hänigsen? Das ist für Carolin Voltmer kaum denkbar: „Ich habe von klein auf fast jedes Wochenende in der Halle verbracht, bin da reingewachsen“, sagt die 20-Jährige. Am Dienstagabend verwies sie beim Finale des Wettbewerbs „Soziale Talente im Sport 2018“, ausgerufen von der Sport-Region Hannover, ihre 34 Mitnominierten deutlich auf die Plätze. Und es ist ein echtes Brett, was die Sportstudentin ehrenamtlich für ihren Verein leistet.

Mit drei Jahren begann sie selbst mit dem Handballspiel, bereits mit zwölf Jahren übernahm sie als Trainerin eine Mini-Mannschaft. „Meine Mutter war auch Trainerin, ich fand das gut und wollte das auch machen“, erinnert sie. Heute trainiert sie zweimal in der Woche die weiblichen B- und C-Jugend und betreut deren Spiel am Wochenende. Als Pressewartin gehört sie zum Vorstand der Handballabteilung, veröffentlicht Spielberichte und -vorschauen auf der Vereinshomepage und bei Facebook.

Vereinschef wünscht sich mehr engagierte Jugendliche

Zudem gibt sie alle zwei bis drei Wochen die Hänigser Handball Zeitung (HÄNDZ) herausgegeben. Sie pfeift als Schiedsrichter regelmäßig Jugend- und Seniorenspiele, schreibt den Dienstplan für den Hallenverkauf bei den Heimspieltagen. Und organisiert Fahrten für die Jugendlichen der Sparte. „Es ist schon toll, wenn die in der Halle oder bei einer Fahrt zu mir kommen und Danke sagen .“ Die Freude und Begeisterung der anderen sei ihr Lohn. Auch in Zukunft will sie weiter so aktiv sein: „Ich studiere in Hannover und wohne weiter in Hänigsen, das sollte sich problemlos machen lassen.“

Ihr Vater Jens Voltmer, selbst als Abteilungsleiter bei den Friesen aktiv, hätte nicht damit gerechnet, dass seine Tochter ganz oben landet auf dem Treppchen. „Gehofft vielleicht schon, Aber nicht wirklich damit gerechnet. Es gab viele schöne Bewerbungen.“ Umso größer war dann die Freude über Carolins Abschneiden: „Und vielleicht ist das ja ein Anreiz für andere, sich auch zu engagieren. Die Vereine können es brauchen.“ Das bestätigt Klaus Dahlgrün, der Vorsitzende des Gesamtvereines. Insbesondere in den Vorständen der Abteilungen engagierten sich überwiegend ältere Mitglieder. Das sei auch gut und wichtig, nichts desto trotz sei es dringend notwendig, auch jüngere Leute für diese und andere Arten der Freiwilligkeit in Vereinen zu gewinnen. Und zwar nicht nur über Vorbilder in den Familien, sondern auch aus dem Kreis des Vereines: „Da ist Carolin ein leuchtendes Beispiel.“

Von Sandra Köhler

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