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Uetze Die Gäste wollen alles über den Bauhof wissen
Aus der Region Region Hannover Uetze Die Gäste wollen alles über den Bauhof wissen
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00:27 23.04.2018
Für ein Erinnerungsfoto haben sich die ungarischen Gäste und Vertreter der Gemeinde Uetze neben dem Findling postiert, der auf die seit 2004 bestehende Gemeindepartnerschaft hinweist. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Uetze

 Bis Sonntag hat Uetze noch Besuch aus Balatongyörök. Beim Empfang am Freitagmorgen im Rathaus löcherte die achtköpfige Delegation aus der ungarischen Partnergemeinde den Leiter des Uetzer kommunalen Eigenbetriebs Gebäudeservice und Bauhof, Frank Hacke, mit Fragen.

„Wie viele Menschen arbeiten auf dem Bauhof? Welche Qualifikation haben die Mitarbeiter? Wie sehen die Arbeitszeiten aus?“ wollten Bürgermeister Robert Biró, Bauhofleiter Tibor Horvath und die übrigen Gäste von Hacke wissen. 16,7 Stellen seien auf dem Bauhof besetzt, antwortete Hacke. Hinzu kämen der Leiter und eine Verwaltungskraft. Außerdem bilde der Bauhof einen Landschafts- und Gartenbauer aus.

„Alle Mitarbeiter haben eine abgeschlossene handwerkliche Ausbildung“, berichtete Hacke. Weil die meiste Arbeit bei der Grünpflege anfalle, seien die meisten Landschaftsgärtner. Die Beschäftigten reparierten Straßen, Wege und Bürgersteige. Der Bauhof müsse 55 bebaute Grundstücke, 30 Spielplätze,  124 Kilometer Gemeindestraße und 220 Kilometer landwirtschaftliche Wege in Schuss halten. Im Winter räume der Bauhof Schnee von den Straßen und beseitige Glätte.

„Bei den Arbeitszeiten haben wir eine Besonderheit“, sagte Hacke. Die wöchentliche Arbeitszeit betrage im Schnitt 39 Stunden. Wegen der Grünpflege erhöhe sie sich von Mai bis September 42 Stunden. Im Winter müssten die Beschäftigen nur 35 Stunden in der Woche arbeiten. Allerdings komme im Winter die Bereitschaft für den Winterdienst hinzu.

Bei der Begrüßung hatte Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg darauf hingewiesen, dass die Partnerschaft dem Austausch auf kommunaler Ebene und der Völkerverständigung dienen soll. Er sprach kurz den eindeutigen Sieg der rechtspopulistischen Fidezs-Partei bei der Wahl in Ungarn Anfang April an. „Wir werben dafür, dass die Kernbestandteile der Demokratie gewahrt werden“, sagte Backeberg. 

„Die Wahl ist nicht die ganze Wahrheit“, antwortete Biró. Die Partnerschaft könne ein wirklichkeitsgetreues Bild Ungarns vermitteln. Nach Biros Angaben sind er und seine Ratskollegen alle parteilos.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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