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Uetze Bauprojekte in Uetze geraten ins Stocken
Aus der Region Region Hannover Uetze Bauprojekte in Uetze geraten ins Stocken
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17:04 22.06.2018
Der Ausbau der Mühlenstraße verzögert sich noch: Die Firma will erst ihre Baukolonne komplett haben, bevor sie mit den Arbeiten beginnt. Quelle: HAZ-Archiv
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Uetze

Die Gemeinde schiebt einen beachtlichen Investitionsstau vor sich her. Bauprojekte sind zwar beschlossen, können aber nicht umgesetzt werden, weil Planer und Baufirmen keine freie Kapazitäten haben. Dieser Stau könne weder derzeit noch in Zukunft aufgelöst werden, sagte Bürgermeister Werner Backeberg beim Treffen aller Ortsbürgermeister im Gemeindegebiet.

Aktuell betroffen sind das Projekt „Alles unter einem Dach“ in Dollbergen und der Neubau des Gerätehauses für die Ortsfeuerwehr Uetze. „Es ist schon schwierig, Planer für Projekte zu bekommen“, sagte Backeberg. Dieses Problem haben aber auch andere Gemeinden und Städte. „Die Kommunalaufsicht hat gerade gemeldet, dass die 20 Umlandkommunen in der Region Hannover allein im Bereich Schulen in den nächsten zehn Jahren einen Investitionsstau von 800 Millionen Euro vor sich herschieben“, sagte er.

Für das kombinierte Schul- und Kita-Gebäude in Dollbergen sind die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerbe zwar längst rausgegangen. Doch nur wenige Firmen haben ein Angebot abgegeben und das meist mit höheren Preisen als kalkuliert. Für ein Gewerk gab es sogar gar kein Angebot. Jetzt muss die Gemeinde dies neu ausschreiben, sodass sich der Baubeginn um Monate verzögern wird.

Selbst kleinere Bauprojekte im Gemeindegebiet verschieben sich aufgrund der überlasteten Unternehmen in der Baubranche. So sollten mehrere Gemeindestraßen schon im März eine neue Dünnschichtdecke bekommen. Doch die Arbeiten werden erst jetzt ausgeführt. Auch die Sanierung und Umgestaltung der Mühlenstraße lässt auf sich warten. „Der Auftrag ist vergeben, berichtete Fachbereichsleiter Sven Kuchenbecker. „Die will aber erst anfangen, wenn ihre Arbeiterkolonne vollständig ist. Denn das Ziel ist, die Mühlenstraße in einem Zug zu umbauen.“

„Wir sind auch bei der Planung neuer Baugebiete drei Jahre im Rückstand“, räumt Backeberg ein. Uetze vergibt fast alle Projekte an externe Planungsbüros. Laut Kuchenbecker liegen der Gemeinde etliche Baulandanträge vor. Derzeit werde eine Bauleitplanung erstellt, um Prioritäten setzen zu können. In welchem Ort wann und wo wie viel Bauland ausgewiesen wird, werde dann mit der Politik abgestimmt, sagte Kuchenbecker. Eine entsprechende Vorlage werde für die Sitzung des Verwaltungsausschusses am 25. Juli vorbereitet.

Von Anette Wulf-Dettmer

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