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Uetze Schulleiter vereinbaren Burgfrieden
Aus der Region Region Hannover Uetze Schulleiter vereinbaren Burgfrieden
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00:41 29.04.2018
Die Aurelia-Wald-Gesamtschule (rechts) und das Gymnasium Unter den Eichen (links im Hintergrund) sind räumlich längst Nachbarn im Uetzer Schulzentrum. Jetzt soll auch das Miteinander im Sinne eines guten Schulklimas gefördert werden. Quelle: HAZ-Archiv
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Uetze

 Die Leitungen der Realschule, des Gymnasiums und der Aurelia-Wald-Gesamtschule (AWG) wollen im Schulzentrum Uetze künftig gemeinsam für ein gutes Schulklima sorgen. Die Gemeinde Uetze als Schulträgerin will sie darin unterstützen. Darauf haben sich Andrea Wundram, Direktorin des Gymnasiums, IGS-Leiter Frank Stöber und Realschulrektor Joachim Wichert in einem Krisengespräch mit Bürgermeister Werner Backeberg und den Vertretern der Landesschulbehörde Mathias Mierowski, Oliver Brandt und Hans-Joachim Bahr geeinigt. Als einen Ausdruck dieser Einigkeit wollen die Teilnehmer auch ihre gemeinsame Presseerklärung zu der 90-minütigen Aussprache verstanden wissen. 

Demnach würdigen alle beteiligten Akteure das Gespräch und die daraus resultierenden Vereinbarungen als einen ersten Schritt in Richtung eines gemeinsamen Miteinanders am Schulzentrum. Konkret sind sechs Punkte verabredet worden, die dazu beitragen sollen, dass das offenbar vergiftete Schulklima wieder gesundet:

Es wird eine gemeinsame Schulleitungsrunde aller Schulformen in einem neuen Format eingerichtet. 

Vierteljährlich werden zwischen den einzelnen Schulformen und der Gemeinde Gespräche auf Leitungsebene stattfinden. Die Organisation übernimmt die Gemeinde. Die Landesschulbehörde wird mit einem Dezernenten vertreten sein.

Gemeinsame Anschreiben hinsichtlich des Miteinanders im Schulzentrum von allen Schulleitungen an die Schüler, Eltern und Lehrer werden vorbereitet.

Alle Schülervertretungen am Schulzentrum werden über die sie betreuuenden Lehrkräfte zu einem ersten gemeinsamen Austausch zeitnah eingeladen. Die Gesprächsangebote der Gemeinde Uetze als Schulträgerin an die einzelnen Schülervertretungen bleiben selbstverständlich bestehen.

Der Austausch der Elternvertretungen aller Schulformen wird gefördert und von allen Schulleitungen aktiv unterstützt. Ebenso bleiben die Gesprächsangebote der Gemeinde bestehen.

Projekte, Ideen und Aktionen, die das Zusammenwirken am Schulzentrum fördern, werden offensiv von allen Beteiligten unterstützt.

Im vergangenen Herbst hatte die AWG einen gemeinsam vorbereiteten Gottesdienst des Gymnasiums und der Gesamtschule zum Buß- und Bettag abgesagt. Die Absage wurde mit dem Verhalten des Gymnasiums gegenüber der Gesamtschule begründet und von den Elternvertretern mitgetragen, die damals auch über eine fehlende Unterstützung seitens des Schulträgers klagten. Kritisiert wird, dass Lehrkräfte des Gymnasiums Schüler und Lehrer der AWG diskreditieren würden. Angesichts dieser Differenzen sieht Bürgermeister Backeberg den Schulfrieden am Schulzentrum empfindlich gestört und hatte deshalb zum Krisengespräch mit der Landesschulbehörde eingeladen. Dieses sollte im Dezember 2017 stattfinden, musste aus Krankheitsgründen jedoch verschoben werden.

Von Anette Wulf-Dettmer

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