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Uetze Schüler sollen Omis und Opas mitbringen
Aus der Region Region Hannover Uetze Schüler sollen Omis und Opas mitbringen
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00:36 14.06.2018
Diese und weitere Akteure freuen sich auf auf das Fest "# Mission Connecting" im Rathausgarten. Dazu laden sie die Einwohner der Gemeinde ein. Quelle: Schiller
Uetze

Wenn das kein Grund zum Feiern ist: Der Seniorenbeirat, der Sozialfonds und das Netzwerk Prävention der Gemeinde bestehen seit zehn Jahren. Gemeinsam laden sie für Dienstag, 19. Juni, die Bürger zum Fest „# Mission Connecting“ in den Rathausgarten und auf den Parkplatz des Rathauses ein. Die Sause beginnt um 14 Uhr und soll um 22 Uhr enden.

„Wir haben uns gedacht, ein farbenfrohes Familienfest zu feiern“, sagt Madlen Partschefeld, die in der Gemeindeverwaltung für Prävention zuständig ist und bei der die Fäden bei der Vorbereitung der Feier zusammenlaufen. Eingeladen sind Jung und Alt. Manfred Ludewig, Kassenwart des Seniorenbeirats, wünscht sich, „dass Schüler ihre Großeltern ansprechen mitzukommen“.

Der Titel „# Mission Connecting“ soll nach Partschefelds Worten verdeutlichen, dass die drei seit zehn Jahren bestehenden Einrichtungen untereinander und mit anderen Institutionen vernetzt sind. 40 Institutionen und Organisationen beteiligen sich an dem Fest. So sind zum Beispiel auch die Polizei, die Kindergärten der Gemeinde, der TSV Friesen Hänigsen und der Pflegestützpunkt Burgdorf dabei. „Die Veranstaltung ist eine gute Plattform, uns zu präsentieren“, sagt Hans-Dieter Beinsen, Vorsitzender der Sparte Gesundheitssport des VfL Uetze. Die Übungsleiterinnen der Sparte wollen die Festbesucher animieren, Übungen mitzumachen.

Damit alle 37 Stände gleichmäßig besucht werden, bereitet Ute Leßmann aus dem Team der Ganztagsbetreuung am Schulzentrum mit den Gymnasiastinnen Michelle Lammert und Karina Kiesel Rallyes für Erwachsene und Jugendliche sowie für Kinder bis zehn Jahre vor. An den Ständen müssen die Teilnehmer unterschiedliche Aufgaben lösen.

Nach Angaben der Ersten Gemeinderätin Ursula Tesch werden 150 Aktive die Stände betreuen. Hinzu kämen noch einmal 50 bis 60 Akteure auf der Bühne. Das Familienhaus eröffnet das Bühnenprogramm und damit auch das Fest um 14 Uhr mit einer Tanz- und Mitmachshow. Schüler der Ganztagsschule am Schulzentrum unterhalten das Publikum mit kurzen Theaterstücken. Schüler der Dollberger Löwenzahnschule, die Footprints des VfL Uetze und eine Gruppe des Studios S5 aus Hänigsen tanzen im Laufe des Nachmittags auf der Bühne. Dort tritt unter anderem auch ein Elvis-Imitator auf. Die Band 4joy-music gibt am Abend ein Konzert.

Kooperation trotz unterschiedlicher Aufgaben

Sie haben ganz unterschiedliche Aufgaben, arbeiten aber trotzdem zusammen: der Seniorenbeirat, das Netzwerk Prävention und der Sozialfonds der Gemeinde. Am Dienstag, 19. Juni, feiern sie gemeinsam ihr zehnjähriges Bestehen.

Der Seniorenbeirat befasst sich nach den Worten der Vorsitzenden Christa Guderian mit allen für Senioren relevanten Themen. So legt er großen Wert auf die Beseitigung von Mobilitätshindernissen und fordert Bordsteinabsenkungen, wo sie noch fehlen. Er hat aber zum Beispiel auch gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht Fahrtrainings für Senioren organisiert. Außerhalb der Gemeinde fand das Zeitzeugenprojekt große Beachtung. Beiratsmitglieder und andere Senioren erzählten Schülern ihre Kriegs- und Nachkriegserlebnisse. Mit diesem Projekt gewann er bei einem Wettbewerb 400 Euro Preisgeld. Die Hälfte des Betrags stiftete er dem Sozialfonds für Kinderschwimmkurse.

„Der Sozialfonds ist eine Einrichtung zur Bekämpfung der Kinderarmut“, sagt Diakonin Karin Lawrenz. Er fördere ohne großen bürokratischen Aufwand Kinder aus benachteiligten Familien, betont sie. Träger sind die Gemeinde Uetze und die Kirchengemeinden Dedenhausen, Eltze, Dollbergen/Schwüblingsen, Hänigsen/Obershagen und Uetze/Katensen. Der Sozialfonds bezuschusst in erster Linie Unterrichtsmaterialien von Kindern aus bedürftigen Familien. Er hat aber auch schon Projekte wie eine Reiterfreizeit für Kinder mit Migrationshintergrund finanziert. „Ziel des Sozialfonds ist, dass kein Kind aus finanziellen Gründen von Bildungschancen und vom sozialen Leben ausgeschlossen sein soll“, sagt Lawrenz. Die Einrichtung ist auf Spenden angewiesen.

Ebenfalls 2008 ist das Netzwerk Prävention gegründet worden. „Präventionsarbeit gab es auch schon vorher in der Gemeinde“, stellt die Erste Gemeinderätin Ursula Tesch klar, die dem Netzwerk vorsteht. „2008 haben wir gesagt, wir wollen uns strukturieren und dem Landespräventionsrat beitreten“, fügt sie hinzu. In jedem Jahr wählt das Gremium ein anderes Schwerpunktthema. Im vergangenen Jahr sahen sich Schüler der Aurelia-Wald-Gesamtschule und des Gymnasiums Unter den Eichen auf Initiative des Netzwerks ein Theaterstück über Mobbing an. Tesch: „In diesem Jahr haben wir das Thema Medienkompetenz.“

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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