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Wedemark DLRG und Joachim Brandt werden ausgezeichnet
Aus der Region Region Hannover Wedemark DLRG und Joachim Brandt werden ausgezeichnet
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17:58 21.06.2018
LSB Präsident Prof. Wolf-Rüdiger Umbach (links) und Ministerpräsident Stephan Weil (rechts) zeichnen die Vertreter der Langenhagener DLRG Finja Dörel (von links), Michael Sommer und Torsten Semmler aus. Quelle: Regionssportbund Hannover
Langenhagen/Wedemark

Der DLRG-Ortsgruppe Langenhagen ist für ihre beispielhafte Vereinsarbeit und für besondere Verdienste um den Sport die Niedersächsische Sportmedaille 2018 verliehen worden. Die Lebensretter erhielten diese Auszeichnung gemeinsam mit dem neuen Ehrenvorsitzenden des Regionssportbundes Hannover, Joachim Brandt aus der Wedemark. Darauf weist Langenhagens DLRG-Sprecher Frank Berkemann hin. Für die DLRG nahmen der Langenhagener Vorsitzende Torsten Semmler, Finja Dörel und Michael Sommer die Medaille und die Urkunde entgegen.

Nach Angaben des Regionssportbundes leisten die Langenhagener Lebensretter in den Sommermonaten ehrenamtlichen Wachdienst am Silbersee. Doch auch auf sportlicher Ebene sei die Ortsgruppe vielfältig erfolgreich und kümmere sich mit immerhin 30 Ausbildern um den Nachwuchs bei der Rettungsschwimmausbildung, heißt es in der Laudatio.

Die Auszeichnung – dabei handelt es sich um die höchste niedersächsische Sportehrung – erhielten die Geehrten aus den Händen von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und dem Präsidenten des Landessportbundes (LSB) Prof. Wolf-Rüdiger Umbach beim traditionellen gemeinsamen Jahresempfang des niedersächsischen Sports von LSB und Innenministerium vor rund 300 geladenen Gästen in Hannover.

Joachim Brandt (links) erhält von Ministerpräsident Stephan Weil die Niedersächsische Sportmedaille. Quelle: Florian Petrow

Joachim Brandt hatte sich fast 25 Jahre im Regionssportbund (RSB) engagiert, seit 2010 führte er ihn als Vorsitzender. Erst vor kurzem hatte der auch im Schützenverein Brelingen Aktive beim Sporttag den Vorsitz abgeben. Denn er hatte nach eigenen Angaben seiner Frau Christa versprochen, mit 70 Jahren keinen so zeitraubenden Posten mehr bekleiden zu wollen – immerhin nach fast 50 Jahren ehrenamtlichen Engagements. Diese Verdienste wurden bereits mehrfach vom Schützenverband aber auch auf verbandspolitischer Ebene gewürdigt.

Unter der Ägide des Wedemärkers hatte der Regionssportbund die Vorstandsstruktur reformiert. Außerdem brachten Brandt und sein Team ein Sportentwicklungskonzept auf den Weg, mit dessen Hilfe Kommunen und Vereine gemeinsam besser planen können, welche Sportangebote gebraucht werden. Der RSB vertritt gut 680 Vereine in der Region mit circa 180.000 Mitgliedern. Brandt, von Haus aus Schütze und Mitglied im SV Brelingen, will sich künftig verstärkt der Familienforschung widmen. „Ich möchte herausfinden, wo die Brandts herkommen“, hatte er angekündigt.

Von Sven Warnecke

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