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Wedemark Platz ist nur für eine Auszubildende
Aus der Region Region Hannover Wedemark Platz ist nur für eine Auszubildende
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15:06 09.08.2018
Die neue Auszubildende 2018: Amy Gravemeier (zweite von links) zusammen mit Bürgermeister Helge Zychlinski (von links) sowie Marina Stützberger und Rolf Baumert vom Team Personal Quelle: Gemeinde Wedemark
Wedemark

Dem Nachwuchs eine Chance geben – in der Gemeinde Wedemark setzen in diesem Jahr schlicht die Räume im Rathaus in Mellendorf diesem Bestreben Grenzen. Nur eine neue Auszubildende hat jetzt ihren Dienst dort angetreten. „Wir haben in diesem Jahr tatsächlich nur eine Auszubildende in dem Bereich gesucht. Aus Platzgründen ist es uns derzeit nicht möglich, mehr Azubis unterzubringen“, sagte Gemeindesprecher Ewald Nagel auf Nachfrage.

Zwischen drei und sechs Auszubildende hatten in den Vorjahren als neue Mitarbeiter im Rathaus ihren Ausbildungsweg in der Verwaltung angetreten. Gemeinsam durchliefen sie jeweils die obligatorischen Einführungstage quer durch das Rathaus. Dabei erhielten sie das Rüstzeug für ihren Einstieg in die Kommunalverwaltung – Grundwissen von Verwaltungsaufbau und Arbeitszeiten über Umgangsformen bis zum Computersystem. Dann ging es in die Fachbereiche. Die drei Azubis aus dem Vorjahr werden beispielsweise zu Verwaltungsfachangestellten oder zum Fachinformatiker für Systemintegration ausgebildet, eine Anwärterin steuert den gehobenen Dienst (Bachelor of Arts Public Administration) an. Auch zwei Jahrespraktikanten der Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung waren dabei.

Neue Mitarbeiterin lobt freundliche Atmosphäre

Jetzt hat Amy Gravemeier als einzige neue Auszubildende ihren Dienst bei der Gemeindeverwaltung Wedemark aufgenommen. Die 17-Jährige absolviert eine dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung. Gravemeier wohnt in Mellendorf und hat dort in der Realschule ihren Schulabschluss gemacht. „Ich bin hier im Rathaus sehr freundlich und gut aufgenommen worden“, sagte sie nach ihren ersten Arbeitstagen. Sie hoffe, sich schnell viel Wissen aneignen zu können, um mit ihrer Arbeit der Gemeinschaft möglichst bald helfen zu können. Denn: „Ich will ein Teil der Wohlfühlgemeinde Wedemark sein“, antwortete die 17-Jährige spontan auf die Frage, warum sie sich für eine Ausbildung in der Wedemark entschieden habe.

Ihre Mutter habe sie auf die Idee gebracht, diesen Beruf zu ergreifen, begründete die 17-Jährige ihre Berufswahl –sie arbeitet für die Gemeinde. Aber auch ihre eigenen Erfahrungen, wenn sie mit Anliegen ins Rathaus kam, hätten sie in ihrer Entscheidung bestärkt, sich in ihrem Heimatort um eine Ausbildungsstelle zu bewerben. „Ich war schon als einfache Bürgerin mit einigen Anliegen im Bürgerbüro des Rathauses. Schon damals fand ich, dass hier eine sehr einladende Atmosphäre herrschte. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich“, fügte die Auszubildende hinzu.

Von Ursula Kallenbach

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