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Wennigsen AWO, Kirche, Klax: Wer betreibt neue Kita?
Aus der Region Region Hannover Wennigsen AWO, Kirche, Klax: Wer betreibt neue Kita?
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15:28 23.10.2018
Auf dieser Wiese im Karree zwischen Marie-Suchacz- und Hildegard-von-Bingen-Straße soll die neue Kita gebaut werden. Quelle: Jennifer Krebs
Wennigsen

Arbeiterwohlfahrt, evangelisch-lutherischer Kindertagesstättenverband Calenberger Land oder die gemeinnützige Gesellschaft Klax – wer soll den neuen Wennigser Kindergarten im Langen Feld betreiben? Die drei Bewerber durften sich am Montag im Ausschuss für Bildung, Kinderbetreuung und Sport vorstellen. Im Interessenbekundungsverfahren haben sie die Auswahlkriterien am besten erfüllt und sind deswegen als Bewerber übrig geblieben. Insgesamt hatten sieben freie Träger ihr Interesse an einer Trägerschaft bekundet und ein Angebot abgegeben.

Eigentlich hatte jeder Bewerber im Ausschuss nur 15 Minuten Redezeit, um den Abend nicht ganz so lang werden zu lassen und damit es einigermaßen gerecht zugeht. Doch damit kam keiner aus. Alle überzogen und nutzten die Gelegenheit, um möglichst viele Informationen loszuwerden und Fragen der Kommunalpolitiker, die am Ende über die Trägerschaft entscheiden, zu beantworten.

Neue Kita hat vier Gruppen

Die Entscheidung wird nicht einfach werden. „Wir haben hier drei gute Bewerber“, befand nicht nur SPD-Ratsherr Ingo Klokemann. AWO und Kirche kennt und schätzt man in Wennigsen, weil sie sich als Kita-Träger schon bewährt haben. Den evangelischen Emmaus-Kindergarten hinter der KGS gibt es seit 21 Jahren. Zur AWO gehören die Deisterspatzen im Langen Feld, die keine 250 Meter entfernt sind von dem neuen Kindergarten, den die Gemeinde jetzt plant. Nur Klax wäre in Wennigsen neu. Die gemeinnützige Gesellschaft, die vor knapp 30 Jahren in Berlin gestartet ist und erst seit 2012 auch in Niedersachsen arbeitet, betreibt Kindergärten in Neustadt, Gehrden und Bad Nenndorf.

Wennigsen plant eine Vier-Gruppen-Kita mit zwei Krippengruppen mit jeweils 15 Plätzen, einer altersübergreifenden Gruppe mit 18 Plätzen und einer Regelgruppe mit 25 Plätzen. Das Grundstück neben den Mehrfamilienhäusern im Karree zwischen Marie-Juchacz- und Hildegard-von-Bingen-Straße gehört der Klosterkammer Hannover. Bauherrin wird ihre Tochtergesellschaft Liemak werden, die das Gebäude nach den Wünschen der Gemeinde erstellt.

Bauplanung läuft parallel

Der Rat soll möglichst in seiner nächsten Sitzung am 15. November entscheiden, mit welchem von den drei Bewerbern die Verwaltung einen Trägervertrag entwerfen soll. Dieser Vertrag soll dann in der übernächsten Ratssitzung am 13. Dezember beschlossen werden.

Da der Bauherr nicht Träger ist, läuft die Bauplanung zurzeit parallel. „Inzwischen sind Fördermittel beim Land und bei der Region beantragt und es wurde ein Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn gestellt“, sagt Fachbereichsleiterin Barbara Zunker. Dieser sei bereits genehmigt, sodass seitens der Liemak nunmehr ein Bauantrag gestellt werden kann, um schnellstmöglich mit den Baumaßnahmen – voraussichtlich im Januar – beginnen zu können.

Da es sich um eine Modulbauweise handelt, könnte die neue Kita vielleicht schon zum Mai nächsten Jahres fertiggestellt sein. „Da aber Wetterbedingungen nicht planbar sind, gehen wir davon aus, dass der Neubau definitiv zum neuen Kita-Jahr am 1. August betriebsbereit sein wird“, sagt Zunker.

Von Jennifer Krebs

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