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Wennigsen Hauptstraße: Wie soll die neue Pflasterung aussehen?
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Hauptstraße: Wie soll die neue Pflasterung aussehen?
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00:19 10.12.2018
Ausstellungsfläche: Vor der Heitmüller-Kreuzung sind derzeit verschiedene Muster zu sehen, die bei der Umgestaltung des Ortskerns für die Gehwege und Parkflächen infrage kommen. Quelle: Ingo Rodriguez
Wennigsen

 Viel Aufsehen erregt die unscheinbare Fläche vor der Heitmüller Kreuzung bislang nicht. Immer wieder gehen Passanten daran vorbei oder darüber hinweg, ohne groß davon Notiz zu nehmen. Dabei handelt es sich um ein völlig neu gepflastertes Ausstellungsstück und um einen wegweisenden Testabschnitt, der großen Einfluss auf das künftige Erscheinungsbild des Ortskerns haben wird. „Das sind Musterflächen, die mögliche Gestaltungsformen für den Umbau und die Sanierung der Ortsmitte zeigen“, sagt der kommunale Fachbereichsleiter Martin Waßermann.

Vor der Heitmüller-Kreuzung sind derzeit verschiedene Muster zu sehen, die bei der Umgestaltung des Ortskerns infrage kommen. Quelle: Ingo Rodriguez

Die Gemeinde hat gegenüber vom Rathaus, nur wenige Meter vor dem Beginn des Sanierungsgebietes, verschiedene Pflasterungsmuster verlegen lassen – mit Steinen in unterschiedlichen Farben, Größen und Anordnungen. „Diese Muster kommen für die neuen Gehwege und Parkflächen infrage – möglicherweise auch für einige Zufahrten“, sagt Waßermann. Er kündigt an, dass dort in Kürze noch weitere Gestaltungsvorschläge verlegt werden. „Politik und Öffentlichkeit sollen sich ein Bild vom künftigen Aussehen machen können, bevor eine Entscheidung für eine mögliche Pflasterung gefällt wird“,sagt Waßermann.

Der Rat hat zwar in diesem Jahr schon die ersten Eckpunkte für die Hauptstraßen-Sanierung festgelegt. Unter anderem wurde beschlossen, die Parkstände entlang der Fahrbahn und den Gehweg mit günstigerem Betonstein zu pflastern. Dort, wo Gehwege, Parkflächen und weitere verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen gut sichtbar von einander zu unterscheiden sein müssen, sollen aber hochwertigere Klinkersteine verlegt werden. Die Entscheidung, nur die sogenannten Gliederungselemente mit Klinker zu gestalten, war eine Ratsbeschluss der Vernunft. Denn: Beton ist die kostengünstigere Variante. Laut Ratsbeschluss können so für den Bereich Hauptstraße und Einmündung Argestorfer Straße rund 540 000 Euro eingespart werden.

Vor der Heitmüller-Kreuzung sind derzeit verschiedene Muster zu sehen, die bei der Umgestaltung des Ortskerns infrage kommen. Quelle: Ingo Rodriguez

„Es gibt zwar für die Umgestaltung schon erste Entwürfe, aber nun muss alles konkretisiert werden, damit die ersten Bauarbeiten im nächsten Jahr ausgeschrieben werden können“, sagt Waßermann. Die Musterflächen seien alle Varianten, die im Rahmen des Ratsbeschlusses möglich seien. Jetzt sollen sich die Kommunalpolitiker ein Bild von den möglichen Gestaltungsformen machen, um dann zu entscheiden. Wichtig ist auch die Beteiligung der Öffentlichkeit in Ausschusssitzungen und über die Vertreter verschiedener Interessengruppen in der vom Rat einberufenen Arbeitsgruppe Hauptstraße. „Öffentlichkeitsbeteiligung ist im Förderprogramm verankert“, betont Waßermann.

Ziel bleibt es, im Spätsommer oder ab Herbst 2019 mit den Bauarbeiten zu beginnen. Zunächst soll die Heitmüller-Kreuzung umgebaut werden. Insgesamt soll das Großprojekt für Gesamtkosten von rund 4,17 Millionen Euro verwirklicht werden. Bund und Land sind über ein Städtebauförderprogramm mit jeweils einem Drittel an den Kosten beteiligt.

Ausstellungsfläche: Vor der Heitmüller-Kreuzung sind derzeit verschiedene Muster zu sehen, die bei der Umgestaltung des Ortskerns für die Gehwege und Parkflächen infrage kommen. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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