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Projekttage im Emmaus Kindergarten enden hoch zu Ross

Wennigsen Projekttage im Emmaus Kindergarten enden hoch zu Ross

Hoch zu Ross und mit Blick gen Himmel sind die Projekttage am Kindergarten Emmaus zu Ende gegangen. Während sich die Jungen mit den unendlichen Weiten des Weltalls beschäftigten, lernten die meisten Mädchen alles Wissenswerte über die Welt der Pferde.

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Mehrere Hindernisse müssen Ross und Reiter beim Abschlussturnier der Projektwochen überwinden.

Quelle: Marcel Sacha

Wennigsen.  Spannung lag am letzten Tag vor den Ferien im Emmaus Kindergarten in der Luft. Nach neun Wochen intensiver Vorbereitung stand für zwölf Mädchen der krönende Abschluss ihrer tierischen Projekttage an. Auf selbstgebastelten weißen Schimmeln und schwarzen Warmblütern sitzend warteten sie vor den Augen ihrer Eltern auf den Startschuss des Reitturniers. Als dieser endlich ertönte, ging es für die Mädchen auf einen Rundkurs mit mehreren Hindernissen, die es zu überwinden galt. Mit Bravour meisterten die Reiterinnen diese Herausforderung, was von den Erwachsenen und Gleichaltrigen mit lauten Applaus honoriert wurde.

Jedes Jahr wartet in dem kirchlichen Kindergarten auf die Kinder im Vorschulalter ein mehrwöchiges Projekt. Das Besondere: Die Jungen und Mädchen dürfen selbst darüber entscheiden, mit welchem Thema sie sich beschäftigen möchten. „Das ist bei uns ein urdemokratischer Prozess“, sagt die Einrichtungsleiterin Ortrud Ahrens.

Da sich die Jungen jedoch eher weniger für Pferde interessieren, gab es auch für sie ein eigenes Projekt. Gemeinsam mit zwei Mädchen, die ebenfalls keine Leidenschaft für Pferde in sich tragen, beschäftigten sie sich mit den unendlichen Weiten des Weltalls. Hierfür wurde kurzerhand ein Gemeinschaftsraum zum Planetarium umfunktioniert. Dort entwickelten sie unter anderem ein dreidimensionales Sonnensystem sowie eine Sternwarte. Selbstverständlich hätten die Erzieherinnen den Kindern entsprechende Impulse gegeben, sagt Ahrens. „Viele Ideen stammten aber auch von den Kindern.“

Die Pferdegruppe lernte derweil die Unterschiede zwischen Kaltblut, Vollblut und Warmblut und was bei der Pflege unterschiedlicher Pferderassen zu beachten ist. Auch die Praxis kam während der Projektwochen nicht zu kurz. Höhepunkt für die Mädchen war zweifelsfrei ein Ausflug auf einen Pferdehof in Argestorf, wo sie auf einem echten Tier ein paar Runden drehen durften. Selbst die zweistelligen Minusgrade konnten den Kindern die Freude dabei nicht vermiesen.

Welchen Themen sich die Kinder im nächsten Jahr widmen werden, ist noch unklar. Kindergartenleiterin Ahrens hält es jedoch für nicht ausgeschlossen, dass Pferde auch dann wieder hoch im Kurs stehen könnten. „Die großen Augen der Kinder während des Reitturniers  deuten zumindest darauf hin“, sagte sie.

Von Marcel Sacha

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