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Wennigsen Vierter Secondhandbasar im Familienzentrum
Aus der Region Region Hannover Wennigsen Vierter Secondhandbasar im Familienzentrum
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11:15 31.10.2018
Karin Schmidt-Nobak (von links), Ursula Schmidt-Lohr und Christine Schmidt genießen die entspannte Stimmung beim Secondhandbasar im Familienzentrum. Quelle: Ann Kathrin Wucherpfennig
Wennigsen

Angelika Morris hat noch keinen Basar verpasst und ist somit eine Stammverkäuferin. Heute verkauft sie Tupperware, Textilien und selbstgenähte Kissen. „Die Atmosphäre ist familiär und die Kundinnen sind toll“, sagt Morris. Zum vierten Mal öffnete der Secondhandbasar im Familienzentrum in Wennigsen seine Türen. Unter dem Motto „Frauenkram“ wurden 35 Tische aufgestellt und die Damen konnten ihre Schätze präsentieren und – im besten Fall – verkaufen.

Die Idee zu dem Basar hatte Nicole Scheumann, Koordinatorin des Familienzentrums Wennigsen, im Urlaub. „In Dortmund habe ich ein Plakat gesehen und wollte es auch anbieten“, erinnert sich die Organisatorin. Der erste „Frauenkram“-Markt fand im Frühjahr 2017 statt und die Tische waren sofort vergeben. „Mit so viel Anfragen habe ich nicht gerechnet“, gesteht die 47-Jährige. Inzwischen wird der Secondhandbasar zweimal im Jahr angeboten, im Frühjahr und im Herbst, und alle sechs Räume des Familienzentrums werden genutzt. „Die Tischgebühr kostet 5 Euro und kommt dem Internationalen Café zugute“, erklärt Scheumann. Die Tische werden im Vorfeld vergeben, somit gibt es beim Aufbauen keine Hektik. „Jeder kommt und kann seine Sachen in Ruhe platzieren“, sagt Scheumann. Damit die Kundinnen Hosen, Pullover und Blusen anprobieren können, wurden die Toiletten zu Umkleidekabinen umgebaut. „Dort und in vielen anderen Räumen stehen Spiegel“, betont Scheumann. Und wer nach einem ausgiebigen Kauferlebnis Appetit bekomme, könne sich im Internationalen Café bei einem reichhaltigen Büfett stärken, betont die Organisatorin.

 Am Sonnabend waren mehr als 300 junge und ältere Damen auf Schnäppchenjagd. Die Wennigserin Karin Jelen hat eine Regenjacke, einen sogenannten Friesennerz, aufgestöbert und für ihre Tochter ein Puzzle ergattert. „Ich habe eine richtig gute Ausbeute gemacht“, sagt Jelen. Bei den vielen Besuchern ist auch die Stimmung unter den Verkäuferinnen sehr gut, auch weil einige wahre Schätze anbieten. „Ich verkaufe 40 Taschen und trenne mich von meiner Sammlung“, sagt Barbara Krüger. Die 24-jährige Leonie Gilge bietet zum zweiten Mal ihre getragene Kleidung beim Secondhandbasar an und hat nicht nur ihren Geldbeutel im Sinn. „Das ist besser als Wegschmeißen“, betont Gilge. Der nächste „Frauenkram“ Secondhandbasar ist am Sonnabend, 30. März 2019, von 11 bis 14 Uhr geplant. „Die Tische sind schon wieder ausverkauft, aber wir freuen uns auf jeden Besucher“, sagt Scheumann.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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