Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover 3400 Euro Strafe: Rentner rast auf Polizisten zu
Aus der Region Stadt Hannover 3400 Euro Strafe: Rentner rast auf Polizisten zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 29.01.2017
Von Michael Zgoll
Ausgebremst: Hans-Rainer B. Quelle: miz
Hannover

Einen Rentner ist seine Unbeherrschtheit teuer zu stehen gekommen: Er musste am Donnerstag noch während einer Gerichtsverhandlung seinen Führerschein abgeben und bekam eine Geldstrafe von 170 Tagessätzen à 20 Euro aufgebrummt (3400 Euro). Der 63-jährige Hans-Rainer B. hatte sich am 25. April 2016 über eine Umleitung anlässlich des Besuchs von Barack Obama geärgert und war in Langenhagen mit aufheulendem Motor auf einen Polizisten zugefahren. Dieser stand gerade auf einer Fahrbahn der Straße Am Pferdemarkt und sperrte die Linksabbiegerspur zur Flughafenstraße ab. Der Beamte konnte sich nur durch einen Sprung vor dem Mazda retten, den der wütende Fahrer erst im letzten Moment abbremste.

Polizist: Man hätte auf ihn geschossen

Der Rentner hatte seinen fünfjährigen Enkel im Auto, wollte mit diesem zum Schwimmen fahren. Doch die Straßensperrungen und Umleitungen für den Tross des US-Präsidenten, der am Nachmittag vom Flughafen Langenhagen abheben sollte, passten ihm überhaupt nicht. Schon an einer ersten Absperrung hatte sich B. Wortgefechte mit Polizisten geliefert, an der zweiten platzte ihm der Kragen. „Dass ich nicht nach links abbiegen durfte, obwohl ich gleich um die Ecke wohne, hat mich einen Umweg von zehn Kilometern gekostet“, behauptete er. Nachdem B. den aus Duisburg abkommandierten Beamten fast über den Haufen gefahren hatte, fügte er sich in sein Schicksal und brauste mit quietschenden Reifen nach rechts davon. Wenn er links in die Flughafenstraße eingebogen wäre, so ein Polizist, hätte man wohl auf sein Auto geschossen.

Rentner hatte bereits mehrere Vorstrafen

Der 63-Jährige war schon mit sechs Vorstrafen wegen Delikten wie Betrug, Amtsanmaßung und Urkundenfälschung vorbelastet. Nun verurteilte ihn Amtsrichter Koray Freudenberg wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Nötigung. „Die Bevölkerung muss vor Ihnen geschützt werden, Sie stellen eine Gefahr für die Allgemeinheit dar“, stellte der Jurist bei der Urteilsverkündung fest. Mit einem Auto kann B. aber vorerst keinen Schaden mehr anrichten, weil ihm der Führerschein für mindestens ein Jahr entzogen wurde. Und weil sich der Rentner damit gebrüstet hatte, 15 Jahre bei der Bundeswehr gedient zu haben, bekam er noch einen Ratschlag auf den Weg. „Befehl ist Befehl“, so Freudenberg, und das gelte natürlich auch für Anweisungen der Polizei.

Am Freitag werden die Halbjahreszeugnisse verteilt – und wieder kommt die Frage auf, was besser ist: Zensuren oder ein Lernbericht. Elternmeinungen gehen da auseinander. Pädagogen hingegen sagen: Wichtiger ist das regelmäßige Gespräch mit dem Lehrer.

Saskia Döhner 29.01.2017

Er hatte sich noch etwas vorgenommen. Ein zweites Buch, das war ihm wichtig. Das wird es nun nicht mehr geben. Rainer Feuchter, Gymnasiallehrer, Gastronom und Hotelier, der über viele Jahre zu Hannovers Spitzenköchen gehörte, ist mit 67 Jahren in einem Krankenhaus in der Nähe von Frankfurt gestorben.

Frank Winternheimer 29.01.2017

Gelungene Spendenaktion von Nordhuf, Landesverband Metall und Deutschem Hufbeschlagschmiede Verband bei der Messe Pferd & Jagd. Dort hatten die drei Organisationen Kindern erklärt, wie man Hufeisen schmiedet – und Spenden gesammelt. Am Donnerstag überreichten sie der HAZ-Weihnachtshilfe und dem Verein Kleine Herzen Hannover 1070 Euro.

26.01.2017