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Stadt Hannover 72-Jährige in Resse wurde erschossen
Aus der Region Stadt Hannover 72-Jährige in Resse wurde erschossen
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15:08 09.06.2016
In diesem Einfamilienhaus in Wedemark wurde eine 72 Jahre alte Frau tot aufgefunden. Quelle: Uwe Dillenberg
Wedemark

Es ist eine ruhige Seitenstraße mit gepflegten Einfamilienhäusern im Wedemärker Ortsteil Resse: Dort wurde am Mittwochabend die alleinstehende 72-jährige Monika K. leblos in ihrem Haus gefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Mittlerweile ist bekannt geworden, dass die 72-Jährige erschossen worden ist. Die Hintergründe für die Tat sind für die Ermittler noch unklar. "Wir stehen erst ganz am Anfang der Ermittlungen", sagte Polizeisprecher Holger Hilgenberg.

Nach ersten Ermittlungen gibt es keine Einbruchsspuren am Haus der 72-Jährigen. Auch wurde in dem Gebäude anscheinend nichts durchwühlt. Was allerdings fehlt, ist der Wagen der Getöteten. Die Polizei sucht nach dem roten Suzuki Baleno mit dem Kennzeichen H-XY 1042. Unklar ist, ob der Wagen gestohlen wurde oder die 72-Jährige ihn an einem noch unbekannten Ort abgestellt hatte. Hinweise nimmt die Polizei unter 0511 109-5555 entgegen.

In der Nachbarschaft galt Monika K. als zurückhaltend: Beim jährlichen Straßenfest in Resse feierte die 72-Jährige nicht mit. Auf der Einladungsliste zum diesjährigen Fest im August geplant, stand Monika K. dennoch. „Wir laden natürlich jeden ein, ist ja ein Fest für alle Anlieger“, wie Nachbarin Gerit Meissner sagte. Eher sah man Monika K. mal mit ihrem Auto durch Resse fahren. „Aber hier gehen ja nicht so viele zu Fuß, die meisten fahren mit dem Auto“, sagte sie.

Bis vor zwei Jahren betrieb Monika K. ein Friseurgeschäft in Engelbostel, dann gab sie das Geschäft auf und wollte eigentlich den Ruhestand genießen. Wegen ihrer Arbeit ist sie vielen Menschen in Resse gut bekannt, sie beschreiben die 72-Jährige als nett, freundlich, flott und vor allem als angenehmen Menschen. Alle äußern sich tief betroffen, dass sie offenbar Opfer eines Verbrechens wurde. „Hier achtet man noch aufeinander“, heißt es unisono, weshalb niemand in Resse mit einer solchen Tat gerechnet hätte.

Im Frischemarkt wie an vielen anderen Treffpunkten wie Bushaltestellen ist das Gewaltverbrechen das Tagesthema schlechthin.„Sobald die Rede von dem Verbrechen ist, zucken aber viele zusammen, auch die Angestellten – weil man sich eben untereinander kennt“, sagt eine Augenzeugin.

sbü/tm/cha

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