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Stadt Hannover Kritik an Dialogprozess „Mein Quartier 2030“
Aus der Region Stadt Hannover Kritik an Dialogprozess „Mein Quartier 2030“
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00:15 07.11.2018
Der Dialogprozess zu „Mein Quartier 2030“ war im Februar 2017 in der Grundschule In der Steinbreite gestartet worden. Quelle: Archiv: Schwarzenberger
Ahlem-Badenstedt-Davenstedt

Mit der Vorstellung des vorläufigen Abschlussberichts des Projekts „Mein Quartier 2030“ im Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt handelte sich die Verwaltung viel Kritik der Stadtteilpolitiker ein. Der Dialogprozess war im Februar 2017 in der Grundschule In der Steinbreite gestartet worden und untersuchte, wie sich der Stadtbezirk sich im Idealfall entwickeln könnte. Arbeitsgruppen waren gebildet worden, Stadtteilspaziergänge ausgerichtet, Ein Onlinedialog eingerichtet – und im November zeigte ein Konzeptforum die erarbeiteten Handlungsfelder auf: Stärkung der Stadtteilzentren, bessere Gestaltung und Nutzung der Grünzüge, Entwicklung des Wohnungsbestandes, Sicherung von identitätsstiftenden Bauten, Ensembles und Einrichtungen für die Stadtteile und Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrs im Stadtbezirk.

In der jüngsten Bezirksratssitzung stellten Vertreter der Verwaltung nun die Ergebnisse vor. Und machten den Politikern deutlich: „Jetzt liegt es an Ihrer poltischen Arbeit, daraus konkretes Handeln abzuleiten.“ CDU-Fraktionsvorsitzende Sabine Dudda machte in scharfem Ton darauf aufmerksam, dass sich das Gremium in den vergangenen Wochen intensiv mit den Haushaltsanträgen für den Rat der Stadt Hannover auseinandergesetzt habe, und die Ideensammlung der Verwaltung nun zu spät komme, um in die politische Arbeit einzufließen. „Sie haben in unseren Rücken hineingearbeitet! Unsere Anträge für die Jahre 2019/2020 sind formuliert! Nun sind wir für zwei Jahre praktisch handlungsunfähig und verlieren kostbare Zeit!“

Von Rüdiger Meise

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