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Stadt Hannover Aldi lässt nach Einsturz Satteldächer überprüfen
Aus der Region Stadt Hannover Aldi lässt nach Einsturz Satteldächer überprüfen
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20:44 31.07.2017
Gleiche Konstruktion wie in Laatzen: Auch der Aldi-Markt in der hannoverschen Linde­mannallee (Bult) wird jetzt überprüft. Quelle: Katrin Kutter
Hannover/Laatzen

Nach seinen Angaben gibt es in der Region Hannover an knapp 60 Aldi-Standorten etwa 35 Filialen mit einem entsprechenden Dach. Auch das niedersächsische Sozialministerium als oberste Baubehörde hat sich eingeschaltet.

In der Nacht zu Sonntag war das Dach des Marktes im Laatzener Ortsteil Grasdorf zusammengebrochen; Kunden und Mitarbeiter befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in dem Gebäude. Die Ursache für den Vorfall blieb auch am Montag unklar. Die Gründe soll nun ein Experte der Technischen Universität Braunschweig ermitteln. Prof. Thomas Siefer wird das Laatzener Gebäude am Mittwoch begutachten.

Von dem Ergebnis hänge ab, ob und wie das Sozialministerium weiter aktiv werde, erklärt Sprecher Uwe Hildebrandt auf Anfrage. Sollte es Hinweise geben, dass baugleiche Dächer anderer Aldi-Filialen von einer möglichen Einsturzgefahr betroffen seien, könne das Ministerium eine Überprüfung anordnen. Dann müssten die jeweiligen Kommunen Statiker und andere Fachleute damit beauftragen, die jeweiligen Märkte genauer zu untersuchen.

Aldi-Sprecher Scholbeck versichert, es habe keine Anzeichen gegeben, dass mit dem Dach des 1999 erbauten Marktes in Grasdorf etwas nicht in Ordnung sei. Kleinere Mängel seien 2014 beseitigt worden, überprüft von einem Sachverständigen. Dass seit 2014 keine Satteldächer mehr für Aldi-Märkte gebaut werden, habe nichts mit dem damaligen Vorfall zu tun, betont Scholbeck. Bundesweit haben von 2300 Aldi-Nord-Filialen knapp 1260 ein solches Satteldach.

Von Juliane Kaune und Johannes Dorndorf

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